Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kühlschrank defekt, keine Reaktion durch Vermieter


04.05.2007 15:23 |
Preis: ***,00 € |

Mietrecht, Wohnungseigentum


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich habe eine kleine Zweitwohnung bei meiner Arbeitsstelle angemietet. Diese befindet sich in einem Haus mit 16 Wohnungen und verfügt über eine Pantry-Küche mit Kühlschrank.

Seit Anfang des Jahres gibt es Probleme mit dem Kühlschrank. Dort versagte offenbar die Elektrik, sodass der Kühlschrank begann, durchgehend zu kühlen. Dadurch verbraucht er einmal eine erhebliche Menge an Strom und er ist zum Lagern von Lebensmitteln nur noch bedingt geeignet, da er einen Großteil des Inhalts gefriert und nicht nur kühlt.

Zunächst habe ich mit dem Hausmeister gesprochen. Dieser bestätigte, dass schon mehrere Kühlschränke in dem Haus kaputt gegangen sein und er bei der Hausverwaltung anfragen wird. Darauf tat sich nichts. Ich habe ebenfalls einen Schriftwechsel mit der Hausverwaltung angefangen. Diese hat versprochen, sich um den Fall zu kümmern und sich mit dem Vermieter in Verbindung zu setzen. Das war Anfang des Jahres.

Zwei Monate später traf ich einen Angestellten des Hausmeisterdienstes. Dieser hat sich den Kühlschrank angesehen und mir gesagt, er würde nachsehen, ob es ein Ersatzthermostat für das Gerät gäbe. Dieses sei offenbar kaputt. Auch daraufhin geschah nichts.

Ich bat die Hausverwaltung, mir eine aktuelle Adresse des Vermieters zu geben, damit ich diesen direkt kontaktieren konnte. Dies hat die Verwaltung nicht getan, sondern mir gesagt, ich solle mich an jeden Fall an sie wenden. Darauf habe ich, da inzwischen mehrere Monate vergangen sind, der Verwaltung eine Frist von drei Wochen gesetzt, das Problem zu lösen. Die Frist ist am Mittwoch zu Ende gegangen. Getan hat sich nichts.

Frage: wie kann ich nun weiter vorgehen? Habe ich nach dem Setzen einer weiteren Frist irgendwelche Möglichkeiten um Druck auszuüben? (Reduzierung des Mietzinses etc.) Der Kühlschrank kostet mich Nerven und ein große Menge an Stromkosten, auf denen ich - zumindest nicht völlig - sitzenbleiben möchte.

Ich danke für die Auskunft.
04.05.2007 | 16:22

Antwort

von


252 Bewertungen
Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
Sehr geehrter Ratsuchender,

1. Ich empfehle Ihnen folgendes Vorgehen:

- wenden Sie sich direkt an den Vermieter und zeigen Sie an, dass Sie mehrfach die Hausverwaltung zum Tätigwerden aufgefordert haben, jedoch nichts erfolgt ist. Teilen Sie mit, dass Sie die Hausverwaltung mehrfach auf den Mangel aufmerksam gemacht haben, dass aber nichts passiert ist.

- Weisen Sie ihn darauf hin, dass Sie bisher bezüglich eines guten Mietverhältnisses von einer Mietminderung abgesehen haben, dass Sie nun aber die Miete mindern werden, wenn nicht binnen 2 Wochen der Mangel behoben wird. Machen Sie deutlich, dass Sie den hohen Stromverbrauch nicht selbst tragen werden, sondern auf ihn abwälzen als Schadensersatz.

2. Eine Kopie des Schreibens schicken Sie an die Hausverwaltung.

Es kann sein, dass Ihr Vermieter von den Vorgängen noch gar keine Kenntnis hat. Deshalb empfehle ich einen freundlichen Ton, aber in der Sache bestimmt.


Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen. Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüssen

Nina Heussen
Rechtsanwältin

Diep, Rösch & Collegen
Fürstenstraße 3
80333 München

TEL: (089) 45 75 89 50
FAX: (089) 45 75 89 51

info@anwaeltin-heussen.de

Abschließend darf ich mir erlauben, noch auf Folgendes hinzuweisen:
Meine Auskunft umfasst die wesentlichen Gesichtspunkte, die in Fällen der geschilderten Art im Allgemeinen zu beachten sind.
Insbesondere bezieht sich meine Auskunft nur auf die Informationen, die mir zur Verfügung stehen. Eine umfassende Sachverhaltsermittlung ist für eine verbindliche Einschätzung unerlässlich. Diese Leistung kann im Rahmen der Online-Beratung nicht erbracht werden.
Darüber hinaus können eine Reihe weiterer Tatsachen von Bedeutung sein, die zu einem anderen Ergebnis führen. Auch einige Rechtsfragen wie z. B. die Frage der Verjährung oder von Rückgriffsansprüchen gegenüber Dritten etc., können mit dieser Auskunft nicht geklärt werden. Ferner sind verbindliche Empfehlungen darüber, wie Sie Ihre Rechte durchsetzen können, nur im Rahmen einer Mandatserteilung möglich.


ANTWORT VON

252 Bewertungen

Heinrich-Brüne-Weg 4
82234 Weßling
Tel: 08153 8875319
Web: www.anwaeltin-heussen.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Erbrecht, Kaufrecht, Urheberrecht, Internet und Computerrecht, Miet und Pachtrecht
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER