Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Küchenübernahme vom Vormieter


02.02.2005 13:38 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Sehr geehrte Hr. Anwalt,

ich bin vor 4 Jahren in eine Mietwohnung in Hannover gezogen. Der Vormieter der Wohnung hat mir eine massangefertigte 15jährige Einbauküche für 5000,-DM (2500,-Euro)überlassen. Elektrogeräte waren vom Kaufpreis nicht mit eingeschlossen. Da ich den Kaufpreis nicht auf einmal aufbringen konnte haben wir uns auf Ratenzahlungen in Höhe von 50DM(bzw. 30Euro) geinigt. Da ich jetzt 2 Monate in Rückstand mit den Raten bin, wollte der Vermieter(der mit sich nicht reden lässt) mich persönlich in meiner Wohnung aufsuchen. Da ich zu diesem Zeitpunkt auf Arbeit war, erzählte er die ganze Geschichte (einschl. Zahlungsrückstand) an den anderen Mietern des Hauses. Meine Frage an Sie ist, ist der Wert der Küche damals nicht zu hoch gewesen, was könnte man dagegen tun und darf der Vormieter Finanzgeschichten an andere Mieter im Haus weitergeben?

Mit freundl. Grüßen

J.Appelt

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Fragen.

Grundsätzlich hat die Küche damals den Wert gehabt, den ihr Käufer und Verkäufer beigemessen haben. Ihnen war die Küche 5.000,00 DM wert, deshalb haben Sie sich darauf geeinigt, diesen Kaufpreis zu zahlen. Pacta sunt servanda: Verträge sind einzuhalten. Lediglich wenn die Küche damals auf dem Markt nur einen weit geringeren Kaufpreis erzielt hätte, käme eine Nichtigkeit des Vertrages wegen Wucher in Betracht. Da es sich um eine Maßanfertigung handelte, gehe ich aber nicht davon aus. Der Sachverhalt gibt dafür auch nichts her. Deshalb werden Sie nicht darum herumkommen, den Restkaufpreis noch zu zahlen.

Daß der Verkäufer im Haus erzählt, daß er noch Forderungen gegen Sie hat, ist zwar ärgerlich. Einen eventuellen Unterlassungsanspruch werden Sie aber nur haben, wenn er nachweislich falsche Behauptungen über Sie verbreitet oder geschützte Daten, etwa eine Schufaauskunft, an Dritte weitergibt.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit dieser Antwort weiterhelfen.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER