Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Küchenkauf-Montageverzug


17.01.2005 16:35 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Wir haben eine hochwertige EBK bestellt, mit deren Montage, wie vereinbart, am 10.1.2005 begonnen wurde.Am 12.1.2005 wurde die Montage gegen Mittag abgebrochen,da der Lieferant vergessen hat die Granitarbeitsplatten zu bestellen.Es konnten keine Geräte angeschlossen werden, so das seit 12.1.05 auch keine Nutzung erfolgen kann.Nunmehr soll die Endmontage am 20.1.05 stattfinden,da die Platten bis dahin da sein sollen.
Wir haben erhöhte Ausgabe für Verpflegung, weil wir auswärts essen müssen, da die Küche nicht nutzbar ist.
Frage, können wir eine angemessene Entschädigung von der Rechnung abziehen und welche Recht haben wir, wenn der Termin 20.1.2005 wieder platzt? Eine Inverzugsetzung erfolgte meinerseits schriftlich an den Lieferanten am 14.1.05.

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Anfragender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich wie folgt beantworten möchte:

1. Berechnung des Schadens
Wenn der Handwerker tatsächlich im Verzug ist, dann schuldet er Ihnen gem. §§ 286, 280 BGB den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen.

Dies können grundsätzlich auch Mehrverpflegungsaufwendungen sein. Sie sollten dabei aber bedenken, dass Sie verpflichtet sind, den Schaden möglichst gering zu halten. Sie dürften daher nicht in einem Fünf-Sterne-Restaurant essen. Und Sie müssen darlegen, welche Mahlzeiten Sie auswärts einnehmen mussten. Hinsichtlich einer normalen Brotmahlzeit wird man Sie ggf. auf das Wohnzimmer verweisen.

Auch müssten Sie ersparte Aufwendungen sich anrechnen lassen. Nicht zuletzt müssen Sie im Falle eines Prozesses Ihre Aufwendungen nachweisen. Das bedeutet, dass Sie die Belege aufbewahren müssen.

Wenn Sie dies beherzigen, können Sie den so ermittelten angemessenen Betrag von der Rechnung abziehen. Ob der Handwerker den Restbetrag dann überhaupt versucht einzuklagen, kann nicht sicher vorausgesagt werden. Aber Sie hätten vor Gericht gute Aussichten, zu gewinnen. Aus diesem Grund wird der Betrag faktisch dann meistens nicht mehr eingeklagt.

2. weitere Nicht-Leistung
Sollte auch der Termin am 20.01. wieder platzen, bleibt es zunächst bei der Berechnung des Verzugsschadens.

Darüber hinaus könnten Sie eine Ablehnungsandrohung setzen und ankündigen, nach Ablauf einer weiteren Frist die Arbeiten durch einen Dritten vornehmen zu lassen.

Hiervor würde ich jedoch abraten wollen. Durch die Vermischung von Handwerkerleistungen kann es schnell dazu kommen, dass die Gewährleistungsansprüche untergehen bzw. nicht mehr durchsetzbar sind. Dies sollte bei einer nagelneuen und möglicherweise sogar hochwertigen (Granitarbeitsplatten) Einbauküche unbedingt vermieden werden.

Ich hoffe, Ihnen mit dieser Antwort weiter geholfen zu haben. Für Rückfragen stehe ich Ihnen selbstverständlich gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
-Rechtsanwalt-

Bremer Str. 28a
21073 Hamburg

Tel.: 040 - 24 88 21 96
Fax.: 040 - 24 88 21 97
Email:post@ra-breuning.de

www.ra-breuning.de
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60176 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Kompetent und verständlich besten Dank ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Besten Dank!!! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen herzlichen Dank für die ausführliche Beantwortung meiner Frage! ...
FRAGESTELLER