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Kuchen/Getränkeverkauf Haftung im Verein

10.05.2017 19:40 |
Preis: ***,00 € |

Vereinsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Ich bin Ateilungsleiterin von der Abteilung Kindersport im Turnverein.
Es soll eine Feier geben bei der die Kinder ihr könnnen zeigen. Dies ist eine öffentliche Veranstaltung.
Es solle selbstgebackener Kuchen und alkoholfreie Getränke verkauft werden. (Erlös soll für den Kauf neuer Turngeräte verwendet werden). Die Veranstaltung findet im Namen desTurnvereins Abt. Kindersport statt.

Nun kam die Frage auf ob und wie weit ich in meiner Funktion als Abteilungsleiterin haftbar gemacht werden kann, wenn jemand durch den Verkehr der Lebensmittel krank werden würde. Oder sich z.B. jemand ein Stück zahn ausbeißt etc.

Falls ich haftbar gemacht werden kann, gäbe es die Möglichkeit den Kuchen kostenlos anzubieten? Sähe dann die Haftung gleich aus?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

Sehr geehrter Fragenstellerin,

grundsätzlich haftet man nach § 823 BGB nur, wenn man wenigstens fahrlässig handelt. Man muss also die im Verkehr erforderliche Sorgfalt wahren, um nicht zu haften.

Grds. sind aus dieser Warte keine Haftungsrisiken erkennbar, wenn man das Mehl etc. auf Fremdstoffe kontrolliert.

Erst recht gilt dies für die Getränke.

Da ich von einer punktuellen Aktion ausgehe, sehe ich auch keine Hinweispflicht auf die Inhaltsstoffe ( vertiefend : http://www.hygiene-netzwerk.de/Allergenkennzeichnung-auch-fuer-Vereine-und-Feste )

Eine Haftung der Abteilungsleitung ist jedenfalls auszuschließen. Maximal käme eine der einzelnen "Produzenten" in Frage.

Mit freundlichen Grüßen
Daniel Saeger
- Rechtsanwalt -

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