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Kriegsdienst nachträglich verweigern

| 09.02.2015 11:12 |
Preis: ***,00 € |

Verwaltungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag,

ich habe 1992-1993 meinen 12-monatigen Grundwehrdienst in der Sanitätsakademie München abgeleistet. Mittlerweile habe ich Familie und möchte aus Gewissensgründen den Kriegsdienst verweigern. Meine Fragen:
- Ist es möglich als Sanitäter zu verweigern sodass ich gar keinen Kriegsdienst mehr leisten muss, auch nicht "waffenlos" und als Sanitäter im Kriegsgebiet?
- Muss ich (Zivil)-Dienst nachleisten?
- Wie stehen meine Chancen, dass der Antrag akzeptiert wird?
- Muss ich damit rechnen zu einer persönlichen Anhörung geladen zu werden?

Mit freundlichen Grüßen

09.02.2015 | 11:48

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

zu Ihren Fragen:

- Ist es möglich als Sanitäter zu verweigern sodass ich gar keinen Kriegsdienst mehr leisten muss, auch nicht "waffenlos" und als Sanitäter im Kriegsgebiet?

Der Antrag auf Kriegsdienstverweigerung (KDV-Antrag) kann jederzeit gestellt werden. Der Antrag muss die Berufung auf das Grundrecht der Kriegsdienstverweigerung im Sinne von Artikel 4 Absatz 3 des Grundgesetzes („Niemand darf gegen sein Gewissen zum Kriegsdienst mit der Waffe gezwungen werden.") enthalten. Dies gilt auch dann, wenn Sie den Vorbereitungsdienst bereits absolviert haben und Gefahr laufen, als Sanitäter Kriegsdienst zu leisten.


- Muss ich (Zivil)-Dienst nachleisten?

Nein, das ist nicht der Fall, da Sie Ihren Dienst vollständig erfüllt haben und ein Zivildienst auch keine Verpflichtung mehr darstellt.

- Wie stehen meine Chancen, dass der Antrag akzeptiert wird?

Dies kommt auf die Begründung an. Grundsätzlich dürften hier aber keine Bedenken bestehen.

- Muss ich damit rechnen zu einer persönlichen Anhörung geladen zu werden

Das Verfahren verläuft zunächst. Nur wenn die Behörde dies ablehnen sollte und ein gerichtliches Verfahren notwendig würde, käme es zu einer mündlichen Verhandlung.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie bei diesem Fall Hilfe brauchen sollten, stehe ich Ihnen selbstverständlich jederzeit zur Verfügung, da meine Kanzlei auch auf bundesweite Mandate ausgerichtet ist. Die von Ihnen entrichtete Beratungsgebühr würde im Falle einer Beauftragung vollständig angerechnet werden.

Mit freundlichen Grüßen


Hoffmeyer, LL.M.
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 09.02.2015 | 17:10

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