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Kreuzfahrt Recht

11.02.2020 12:18 |
Preis: ***,00 € |

Reiserecht


Beantwortet von


Im Jahr 2018 (August ) buchte ich für meine Frau und für mich eine Kreuzfahrt mit der AIDA Cara nach Grönland. Entgegen der Kabinenbeschreibung im Internet und im Katalog, wonach die Kabine mit 2 normale Betten ausgestattet sein sollte, musste ich feststellen, dass eines der Betten ein Sofabett mit nur 70 cm ( anstelle 90 cm ) Bettenbreite war.
Ich bat die Reederei um Abhilfe, Dies war nicht möglich, da das Schiff ausgebucht war.
Wir haben die Kreuzfahrt mit Hinweis auf diesen Reisemangel nicht angetreten und die Erstattung des Reisepreises gefordert.
Dem kam AIDA nicht nach. Es folgte bereits die Inanspruchnahme eines Rechtsanwaltes.
Dieser erreichte , dass die berechneten Stornokosten (80 % oder 3678,40 € ) von AIDA wie Sie wörtlich formuliert: für neue Reisen bis zum 31. 12. 2019 zur Verfügung zu stellt.

Als Folge dieses Vorschlages haben wir aus diesem Guthaben mehrere AIDA Kreuzfahrten gebucht.
Davon wurde eine Kreuzfahrt in Anspruch genommen, Weitere gebuchte Kreuzfahrten mussten auf Grund von Erkrankungen meiner Frau storniert werden.

Für 2 stornierte Kreuzfahrten liegen mir bis heute keine Stornokostenrechnungen vor. Somit kann ich hierzu bisher nicht die Reiserücktrittskostenversicherung in Anspruch nehmen.

Für eine weitere Kreuzfahrt, Reisedatum 17.04. 2020 ab Dubai nach Mallorca ( Reisethema AIDA pur mit der AIDA Bella) bin ich nun seit 10 Tagen mit der Kundenbetreuung von AIDA kontrovers im Dialog.

Ich teilte mit, dass meine Frau auf grund einer bevorstehenden Operation am Herzen eine Flugverbot von Ihrem Kardiologen erhalten hat.

Ich bat um Umbuchung auf eine andere AIDA Kreuzfahrt., die für uns ohne Fluganreise erreichbar wäre.
AIDA antwortet mit dem Hinweis Ihre AGB´s, wonach Umbuchungen nur möglich sind, wenn Sie dem Gesamtzuschnitt der bisherigen Reise entsprechen.
Da es keine weitere AIDA pur Reise gibt, soll es nur möglich sein, die Kreuzfahrt zu stornieren.

Ich bat die AIDA Kundenbetreuung ein weiteres MAl um eine kundenfreundliche Entscheidung. Leider seit dem 02.202. 2020 erfolgte keine Antwort.

Die noch zu stornierende Reise (Reisewert 1298 €) wurde aus dem o.g. Guthaben bezahlt.

Ich kann leider nicht beurteilen, und deshalb dazu benötige ich dazu Ihre Antwort:

Die Frist zur Inanspruchnahme des Guthabens endete zum 31.12.2019. Bis zu dieser Frist wurde das Guthaben für Buchungen mit AIDA in Anspruch genommen.

Mit der Umbuchung/Stornierung der letzetn Kreuzfahrt (17.04. 2020 ) verbleibt nach Abzug der Umbuchungs oder Stornokosten erneut ein Guthaben.

Habe ich weiterhin einen Anspruch auf dieses dann nicht verbrauchte Guthaben ( Reisepreis 1298 € abzgl Storno oder Umbuchung ca 300 € ) Rest = 998 € oder kann AIDA argumentieren, dass ich auf diesen Wert keinen Anspruch mehr erheben kann.

Muss AIDA mir einen erneuten Zeitraum zur erneuten Buchung einer Kreuzfahrt einräumen, um diesen Wert dann nutzen zu können ??

Ist AIDA verpflichtet, mir für die anderen stornierten AIDA Kreuzfahrten eine Stornokostenrechnung zu erstellen, damit dann diese an die Versicherung eingereicht werden kann ??

Ist die Reisebestätigung die Grundlage zur Berechnung der Stornokosten ??

Oder kann AIDA argumentieren, ( und so scheint AIDA dies derzeit zu tun) Stornokosten sind nicht zu berechnen, da die Bezahlung des Kreuzfahrt Reisepreises aus einer Verrechnung/ Guthaben ( siehe oben ) erfolgte.

Macht es Sinn, mittels Mahnbescheid die derzeit eingehaltenen Beträge von AIDA zu fordern ??

Vielen Dank für Ihr Feedback.


13.02.2020 | 01:47

Antwort

von


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81375 München
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Zitat:
Ihr Anwalt erreichte , dass die berechneten Stornokosten (80 % oder 3678,40 € ) von AIDA wie Sie wörtlich formuliert: für neue Reisen bis zum 31. 12. 2019 zur Verfügung zu stellt.

Um die Antwort zu beantworten, muss ich wissen, ob ein Anspruch auf diesen Rücktritt bzw. die 80% der Reisekosten bestand oder ob dies nur auf Kulanz geschehen ist.

Im ersterem Fall könnten Sie den Anspruch bis zur Regelverjährung geltend machen, wenn es auf Kulanz war, dann sind die vorgegebenen Fristen einzuhalten.

Ich benötige daher zur Beantwortung der Frage die zugrundeliegenden Vertragsbedingungen, die zum Reiserücktritt berechtigen.

Mit freundlichen Grüßen
RA Richter


ANTWORT VON

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