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Kreditverpflichtungen - Scheidung - Haus

| 25.11.2009 11:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Steidel


hallo,

meine frage bezieht sich auf die gemeinsamen schulden und kreditverpflichtungen und Auszahlung bei Übertragung.

Situation:
Mein Exmann ist seit Marz.2007 ausgezogen, ich lebe mit 2 Töchter im Haus. Das 7 jährige ist unsere gemeinsame Tochter.
scheidung ist von Ex eingereicht, Termin 10.12.09.
Er verdient nett ca. 2000€, seit Feb.09 angeblich hat sein Lohngruppe reduziert, nur noch ca. 1800€ (aber Provisionen sind nicht berücksichtigt und kommt mir ein bisschen manipuliert vor), Er hat 2x409.€ Mieteinnahme von seinem andere Immobilien.
mein einkommen beträgt ca. 2400.00€
Er zahlt up June 240,0€ Unterhalt.

In 2004 hatten wir ein haus gebaut, gemeinsam die kredite unterschrieben und stehen auch beide im grundbuch.
die kreditverpflichtungen. Das Haus war fast 100% Finanziert. Jetzt hat es noch über 240,000€ Schulden.
Bis Feb.2009 hat er nach Auszug des Hauses 500,€ und ich 900€ Kredit (insges. 1400€ von unsere gemeinsame Konto ) an Bank bezahlt, danach zahlt er sein Teil nicht mehr. Ich zahle auch alle anderen Nebenkosten wie Grundsteuer, Abfall, ect. Habe sogar die zuviel an ihm gezahlt Eigenheimzulage (fast 3000,€) am Finanzamt zurück gezahlt. Weil ich das Haus übernehmen möchte und mit Kindern im Haus bleiben möchte. Ich war schwer Krank von 5 Jahren und möchte die Umzugstress mir nicht mehr antun.
Meine ex möchte, das ich ihm 32,000€ auszahlen. Ich habe ihm schon zugesagt, aber mit Ratenzahlung 20,000-5000-5000-2000€ in vier Jahren.
Im unsere gemeinsame Konto wird ständig dadurch in Minus geraten (fehlt sein 500€ Einzahlung monatlich). Ich habe schon in August über 2500,€ ausgeglichen, jetzt sind wieder über 2000€ Minus entstanden durch fehlende Zahlung von ihm und hohen Überziehungszins.
Ich fordere, dass Er nun die neue entstandene Minus auszugleichen, dann können wir zum Notar gehen. Er will es nicht zahlen und droht für eine Teilungsversteigerung wenn ich weiterhin darauf bestehe.
Der Bank (gleichzeitig ist auch sein Arbeitgeber) übt auch Druck aus und schickt bereits uns ein Mahnung.


Frage:
Was soll ich machen?
Rechtlich weiße ich dass er gegenüber Bank verpflichtet ist, der Kredit mitzuzahlen. Aber wenn er es nicht tut, und ich auch weiterhin die Minus nicht ausgleiche, droht auch für mich eine Schufa Eintragung, habe ich damit später bei Kreditaufnahme von andere Bank Schwierigkeiten, oder?

Wenn ich jetzt bezahle, und mit ihm die Übertragung des Hauses durchführe, kann ich später noch die Summe die ich für ihm gezahlt habe durch Rechtsverfahren zurück fordern?
Habe ich eine Chance wenn ich Rechtsstreit mit ihm später beginnen? Was kostet mir dafür?

kann er zur Zwangsversteigerung treiben?

Viel Dank für Ihre Hilfe in voraus!

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Sehr geehrte Fragestellerin,

Ihre Anfrage darf ich wie folgt beantworten:

Ihr Problem liegt nicht im Bereich der Zahlungsverplichtungen gegenüber der Bank. Die muessen Sie so oder so einhalten. Sie haften gegenüber der Bank als Gesamtschuldner, die Bank kann sich also aussuchen, wen Sie in Anspruch nimmt. Da Sie im Haus mit den Kindern wohnen, werden Sie gegenüber der Bank also letzlich für die Zahlungen einstehen muessen, um eine Zwangsversteigerung zu verhindern.


Der entscheidende Punkt ist, dass Sie Unterhalt von Ihrem Mann einfordern muessen. Von diesem Unterhalt können Sie dann die Kredite zahlen. Neben dem Unterhalt für die gemeinsame Tochter schuldet der Ihnen ja auch Trennungsunterhalt. Auch wenn Sie mehr verdienen wird ein gewisser Unterhalt voraussichtlich herauskommen, da sie die Hauslasten in Abzug bringen können, solange sie beide Miteigentümer sind. Genauere Aussagen können hier leider nicht gemacht werden, dazu wäre eine genaue Unterhaltsberechung erforderlich. Sie muessen Ihren Mann aber auf jeden Fall auf Unterhalt in Anspruch nehmen und damit in Verzug setzen, um später auch Rückstände durchsetzen zu können.

Grundsätzlich kann jeder Miteigentümer die Teilungsversteigerung zur Aufhebung der Eigentümdergemeinschaft beantragen. Es ist also durchaus ratsam, dass Sie sich auf eine Übertragung des Hauses schnellstmöglich einigen.


Ich hoffe, Ihnen mit diesen Angaben vorläufig gedient zu haben. Für eine weitere Vertretung stehe ich Ihnen bei Bedarf gern zur Verfügung. Sie sollten sich auf jeden Fall von einem familienrechtlich versierten Anwalt vertreten lassen, sofern Sie im Scheidungsverfahren noch keinen beauftragt haben.




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Bewertung des Fragestellers 27.11.2009 | 09:05

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FRAGESTELLER 27.11.2009 5/5,0
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