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Kreditkartenmissbrauch - Verletzung meiner Sorgfaltspflicht ?

20.10.2008 18:50 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Hallo,
meine Kreditkarten wurden missbräuchlich verwendet. Bzgl. der Haftung sagen die AGBs der Kreditkartenfirmen dazu folgendes aus: "Bei missbräuchlicher Nutzung der Karten vor der Benachrichtigung haften Sie voll, wenn Sie durch grob fahrlässige oder vorsätzliche Verletzung Ihrer Verpflichtung, wie z.B. der Pflicht zur sorgfältigen Aufbewahrung der Karten, der Geheimhaltung Ihrer Geheimzahl (PIN) oder der sofortigen Benachrichtigung zum Missbrauch beigetragen haben".

In meinem Fall ist die Frage, ob ich die Pflicht zur sorgfältigen Aufbewahrung der Karte verletzt habe. Die Karte wurde mir von einer neuen Bekanntschaft während eines Besuches bei mir zu Hause entwendet - und ebenso nach Missbrauch wieder zurück in mein Portmonee gepackt. Die Karte wurde immer in meinem Portmonee aufbewahrt, welches ich nie offen zu Hause liegen lasse. D.h. das Portmonee ist - je nach Wetter - in der Jacke oder im Rucksack verstaut.

Die Person war nie alleine im Haus, sie kann sich Zugang zum Portmonee nur geschafft haben während ich z.B. auf Toilette war.

Liegt hier eine Verletzung meiner Sorgfaltspflicht vor und welche Faktoren können die Entscheidung der Kreditkartenfirma in diesem Fall noch beeinflussen?

20.10.2008 | 19:09

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Eine grob fahrlässige Verletzung Ihrer Sorgfaltspflichten vermag ich nicht zu erkennen.

Zu den vertraglichen Nebenpflichten aus dem Kreditkartenvertrag gehört, dass Sie die Kreditkarten und/oder die PIN nicht unbefugten Personen zugänglich machen.

Wenn Sie die Kreditkarte nur im Portemonnaie aufbewahrt haben und dieses nicht offen herum lag, sondern in Ihrem Rucksack oder einer Jackentasche verstaut war, haben Sie zwar möglicherweise fahrlässig gehandelt - weil Sie die Gefahr, dass die neue Bekanntschaft Ihre Abwesenheit zur Entnahme des Portemonnaies nutzen könnte, offensichtlich unterschätzt haben - eine grobe Fahrlässigkeit, also ein Nichtbeachten der erforderlichen Sorgfalt in ganz besonderem Maße, wird aber nicht vorliegen.

Das wäre nur der Fall, wenn Sie das Portemonnaie offen auf einem Tisch oder Stuhl unbeobachtet hätten liegen lassen oder z.B. PIN und Kreditkarte zusammen aufbewahrt hätten.

Wenn dies nicht der Fall war, sehe ich keinen Ansatzpunkt für das Kreditkartenunternehmen, Ihnen grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen - im Übrigen müsste das Kreditkarteninstitut diesen Vorwurf auch beweisen.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben und stehe Ihnen für Rückfragen und die weitere Vertretung selbstverständlich gerne zur Verfügung.



Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt



Rechtsanwalt Andreas Schwartmann
Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht

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