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Kreditkartenkonto Soll aus 2017 - noch fällig in 2021?

30.06.2021 13:13 |
Preis: 30,00 € |

Inkasso, Mahnungen


Beantwortet von


Meine bis dahin als "CreditCard" geführte visa-Kreditkarte wurde im Januar 2016 von meiner Bank umgestellt auf eine "ChargeCard", d.h. ab dann wurden das monatliche visa-Kreditkartensaldo automatisch von einem Referenzkonto bei meiner Bank abgebucht.

Durch einen Eingabefehler einer Bankmitarbeiterin (eigene Aussage der Bank) wurde als Referenzkonto das Kreditkartenkonto selbst verwendet, d.h. das Kreditkartenkonto wurde ab ab diesem Zeitpunkt durch sich selbst "ausgeglichen". In der monatlichen Aufstellung der visa-Kreditkarte wurde immer darauf hingewiesen, dass der monatliche Betrag von dem mitgeteilten Referenzkonto (=Kreditkartenkonto selbst) abgebucht wird.
Dadurch bildete sich bis zum Oktober 2017 ein Soll von ca. 4.400 Euro auf dem Kreditkartenkonto bei meiner Bank.

Im November 2017 hat die Bank dann ihren Fehler korrigiert und ab diesem Datum als Referenzkonto mein Girokonto verwendet. Es erfolgte aber kein Hinweis auf ein bis dahin aufgelaufenes Soll auf dem Kreditkartenkonto. Dies wurde auch nicht -wie die folgenden Monatsbeträge- automatisch vom korrigierten Referenzkonto abgebucht.
Da ich für das Kreditkartenkonto von meiner Bank zu keinem Zeitpunkt eine Aufstellung oder Kontoauszüge erhalten habe, ist mir auch nichts aufgefallen.

Die visa-Kreditkarte habe ich im Mai 2018 gekündigt. Meine Bank bestätigte die Kündigung und der letzte Monatsbetrag wurde automatisch über mein Referenzkonto/Girokonto ausgeglichen. Auch zur Kündigung der Kreditkarte gab es keinen Hinweis meiner Bank auf das bis 2017 entstandene Soll auf dem Kreditkartenkonto.

Im Januar 2021 habe ich dann eine Kontoaufstellung meiner Bank erhalten, auf der erstmals das Kreditkartenkonto mit dem Soll von ca. 4.400 aufgeführt ist.
Bei vorherigen Kontoaufstellungen all meiner Konten war das Kreditkartenkonto von der Bank nicht aufgelistet worden. Das Kreditkartenkonto läuft anscheinend auch nach der 2018 erfolgten Kündigung der Kreditkarte bis heute weiter. Dies war mir nicht bewußt und ist mir erst bei der erstmaligen Auflistung des Solls in der Aufstellung meiner Konten im Januar 2021 aufgefallen.

Meine Frage:
Das Soll von ca. 4.400 Euro ist auf dem Kreditkartenkonto bis zum Oktober 2017 aufgelaufen und wurde mir erstmalig von meiner Bank in der Kontoaufstellung im Januar 2021 mitgeteilt.
Meine Bank fordert mich jetzt zum Ausgleich dieses Solls auf.
Muss ich den Betrag tatsächlich noch bezahlen oder sind die mehr als 3 Jahre alten Ansprüche der Bank inzwischen verjährt?


Einsatz editiert am 01.07.2021 08:41:43

02.07.2021 | 09:38

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da die Bank bereits im November 2017 Kenntnis davon erlangt hat, dass die Abrechnungsmodalitäten fehlerhaft sind, hätte ihr ohne grobe Fahrlässigkeit auch bekannt sein können, dass ein negativer Saldo von 4.400,00 € besteht. Es genügt nämlich für den Beginn der Verjährungsfrist die Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis der den Anspruch begründenden Tatsachen (vgl. § 199 Abs. 1 BGB).

Nach den allgemeinen Verjährungsregeln sollten die Ansprüche der Bank daher zum 31.12.2020 verjährt sein.

Bitte beachten Sie, dass die Detailtiefe der Bearbeitung im Verhältnis zu Ihrem ausgelobten Einsatz steht.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Christian Schilling

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