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Kreditkartenbetrug vorbeugen???


| 02.07.2007 17:05 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ein Bekannter von mir hat mir knapp 4000€ geschuldet.
Wor einigen Tagen kam dieser zu mir und sagte mir, dass er Arbeit gefunden habe und den Betrag abzahlen kann.
2 Tage später kam mein Bekannter nochmals vorbei und sagte, dass er eine Kreditkarte beantragt hat und ich diese in seinem Auftrag benutzen dürfe, um seine Schulden zu tilgen.
Er meinte der Vorteil den ich hätte wäre, ich hätte mein GEld sofort, und er kann es bequem der Bank zurückzahlen.
Erst war ich stutzig, aber er versicherte mir nochmals dass er Arbeit hat und den "Kredit" ohne Probleme zurückzahlen kann.
Ich willigte ein. Nun wollte ich wissen, um mich abzusichern, was ich in ein Schriftstück stehen muss.
Dummerweise habe ich nämlich schon die Karte gebraucht.
Einfach um mich abzusichern, damit er mir nicht unterstellen kann, dass ich die Karte entwendet habe.
Wobei er zu mir sagte, dass ich die Karte unterschreiben darf. Mein Bekannter ist bereit diese "Vollmacht" zu unterschreiben.

Danke im Vorraus





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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich im Rahmen dieser Erstberatung wie folgt beantworten:

I. Zunächst sollten Sie sich die schriftlichen Bedingungen des „Kreditkartenvertrages“ vorlegen lassen. Daraus sollte sich ergeben, ob eine Fremdnutzung überhaupt erlaubt ist.
Solange dieser Punkt nicht geklärt ist, kann auch nichts über den Inhalt einer etwaigen schriftlichen „Vollmacht“ gesagt werden.

II. Problematisch ist es aber natürlich in jedem Fall, wenn Geld mit der Kreditkarte abgehoben wird, dass „so nicht da ist“. Denn die Kreditkartenanbieter räumen eine „Kreditlinie“ naturgemäß nur dann ein, wenn Guthaben auf einem Girokonto vorhanden ist. Ob dies hier der Fall ist, kann ich mangels weiterer Angaben nicht sagen.

III. So kann ich nur davon abraten, weiter mit der Kreditkarte Geld abzuheben.

Sie sollten noch mitteilen, wieviel Geld Sie bereits mit der Kreditkarte abgehoben haben.

Abschließend meine ich, dass Ihr Bekannter nach seinem eigenen Vortrag nicht gehindert wäre, selbst 4.000 EUR abzuheben und diese Ihnen dann zu geben. Dieses Vorgehen würde ich eher befürworten.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 02.07.2007 | 18:28

Also mein Bekannter hat mir versichert, dass Guthaben auf sein Girokonto ist. Sonst hätte er die KArte nicht bekommen. Laut seiner Aussage.

Leider habe ich seine Schuld schon mit Internetgeschäften erhalten.

Wie die AGB´s der BAnk sind kann ich leider nicht sagen.

Ich hoffe nciht das ich da in was reingeraten bin.

Wie handle ich jetzt am besten???

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.07.2007 | 19:42

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Nachfrage.

I. Da der Bekannte Ihnen versichert hat, über genügend Guthaben zu verfügen, hätten Sie, sollte das Konto keine entsprechende Deckung aufgewiesen haben, jedenfalls nicht vorsätzlich gehandelt, als Sie mit der Kreditkarte eingekauft haben. Insoweit schiene jedenfalls eine Strafbarkeit Ihrerseits zweifelhaft.

II. Davon unberührt blieben jedoch ggf. zivilrechtliche Ansprüche (z.B. Rückgabe der gekauften Sachen, falls diese nicht bezahlt worden sind). Ich empfehle daher dringend, soweit es Ihnen möglich ist, in nächster Zeit ein gewisses Polster „anzusparen“.

In strafrechtlicher Hinsicht würde ich momentan nichts machen, sondern abwarten. Sollten die Ermittlungsbehörden an Sie herantreten, empfehle ich dringend, vor! der Abgabe einer Einlassung einen Verteidiger aufzusuchen. Dieser wird dann für Sie nach erfolgter Akteneinsicht ggf. eine schriftliche Einlassung zur Sache abgeben.

Mit freundlichen Grüßen
Stephan André Schmidt, LL.M.
Rechtsanwalt

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