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Kreditkarte seitens der Bank gekündigt

| 20.02.2015 21:58 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe seit letztem Jahr einen Kredit am Laufen und bin (noch) im Besitz von 2 Kreditkarten.

Die Karte bei der Bank A ist komplett ausgeglichen, also auf 0!

Die von der Bank B allerdings ist belastet.
Die Bank hat mir letzte Woche ohne Angabe von Gründen den Vertrag gekündigt.
Ich war nie in Zahlungsverzug, habe mein Limit nicht überzogen und auch meine SCHUFA ist in Ordnung (97,07 Basisscore).

Ich VERMUTE daß die Kündigung damit zusammenhängt daß ich mit der Karte sehr oft höhere Bargeldbeträge abgehoben habe und die Bank mir "Kreditkartenreiterei" unterstellen könnte!

Wie gesagt wurde mir die Karte nun also gekündigt und ich soll sie bis zum 10. April ausgleichen. Ich kann den Saldo ohne Probleme ausgleichen, und werde das bereits nächste Woche machen. Ich denke das dürfte das besser sein als noch zu warten?

Da ich über die Gründe der Kündigung nur spekulieren kann befürchte ich daß diese Kündigung sich negativ auf meine SCHUFA auswirkt und mir dann auch noch meine 2. Karte bei Bank A gekündigt wird (was ja nicht so schlimm wäre, da sie auf Null ist!) oder aber gar mein Kredit gekündigt wird (was mich dann doch in Schwierigkeiten bringen würde!).

Mit welchen negativen Konsequenzen muss ich rechnen?
Was kann ich tun um grösseren Ärger zu vermeiden?
Was ist das wahrscheinlichste Prozedere wie das Ganze weitergeht?

Mit freundlichen Grüssen

T.I.O.
21.02.2015 | 15:37

Antwort

von


(810)
Hussenstraße 19
78462 Konstanz
Tel: 07531-9450300
Web: http://www.anwaltskanzlei-dotterweich.de
E-Mail:

Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Schilderung summarisch gerne wie folgt beantworte:

Zunächst erscheint es sinnvoll, den Saldo schnellstmöglich auszugleichen, was ich Ihnen dementsprechend anrate.

Da Sie auch selbst über die Kündigungsgründe lediglich spekulieren können, gilt es dann, den Sachverhalt durch Einholung einer Auskunft bei der Bank aufzuklären, um dann angemessen vorgehen zu können. Ich rate Ihnen, einen auf das Bankrecht spezialisierten Rechtsanwalt vor Ort mit der Detailprüfung und ggf. Vertretung Ihrer Interessen zu beauftragen. Sofern die Kündigung unberechtigt gewesen sein sollte (wenn Sie zB weltweit kostenlos Barabhebungen vornehmen durften und die Bank Ihnen nur wegen der bankinternen Mehrkosten kündigt), dürfte kein weiterer Ärger drohen, im Gegenteil könnte Ihnen dann sogar ein Anspruch auf Fortsetzung des Vertrages zustehen, bei berechtigter Kündigung gibt es möglicherweise weitere Probleme, was im Rahmen dieser Plattform jedoch nicht abschließend beurteilt werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 21.02.2015 | 18:41

Sehr geehrter Herr Böhler,

ich danke Ihnen recht herzlich für Ihre Antwort.
Mein Hauptanliegen wurde allerdings noch nicht geklärt: Darf die Bank (quasi auf Verdacht!) einen Eintrag in meiner SCHUFA vornehmen der für mich dann mit grösseren Unannehmlichkeiten verbunden sein wird oder bedarf es dazu erst eines Gerichtsurteils oder ähnlichem? Ich habe die AGBs studiert: Es findet sich dort KEIN Hinweis auf ein Limit bei Bargeldverfügungen innerhalb eines Monats. Kostenfrei darf mit der Karte im Euroraum abgehoben werden!
Ich danke Ihnen sehr herzlich im Voraus!
T.I.O.

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 21.02.2015 | 18:55

Sehr geehrter Ratsuchender,

Ihre Nachfrage beantworte ich gerne wie folgt:

Ohne Verschulden Ihrerseits darf die Bank sicher keine Nachteile für Sie hervorrufen, also einen Schufa-Eintrag vornehmen lassen. Dies wäre rechtswidrig.

Da Sie aber ja über die Kündigungsgründe nur spekulieren können, sollte hier auf dem besagten Weg dringend "Licht ins Dunkel" gebracht werden.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Böhler
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 25.02.2015 | 22:29

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 25.02.2015
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Vielen Dank für Ihre ausführliche, freundliche und mir Hoffnung machende Antwort!


ANTWORT VON

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78462 Konstanz
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