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Kreditgefährdung / Nutzungsentschädigung - Schufaeintrag vermeiden?

22.10.2004 13:10 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Ich bin seit 4 Jahren geschieden. Vor ca. 1 jahr erging ein Urteil über die Aufhebung des gemeinsamen Eigentums (Wohnhaus). Von Gericht wurde eine Gutachterin bestellt. Dieser wurde der Zutritt zum Haus verwehrt. Die Schlösser wurden sofort nach meinem Auszug erneuert. Ich besitze keinen Schlüssel. Die Gutachterin kann somit kein Gesamtgutachten erstellen. Kaufinteressenten werden mit dem Vermerk "das Haus ist nicht zu verkaufen" abgewürgt. Durch meine Arbeitslosigkeit kann ich den Kredit nicht weiter bezahlen. Von der Gegenseite wird ebenfalls nichts an die Bank bezahlt. Die Bank hat nun den Kredit gekündigt und einen Schufaeintrag angekündigt. Außerdem kann ich durch meine Arbeitslosigkeit den Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommen. Aus dem Erlös des Hausverkaufs wäre es jedoch möglich, den Unterhalt zu bezahlen und die Bank zu befriedigen. Die Gegenseite wohnt seit 4 Jahren kostenlos in unserem gemeinsamen Haus mit Lebensgefährde. Außerdem könnte ich mir aus dem Erlös eine neue Existenz aufbauen. Was kann ich tun, damit die Versteigerung schnellstens stattfindet, um o.g. Verpflichtungen nachzukommen. Steht mir eine Nutzungsentschädigung zu? Kann ich einen Schufaeintrag vermeiden, da der Verkauf verhindert wird (Kreditgefährdung)? Kann durch die Verhinderung der Kindesunterhalt verwirkt werden ?

Guten Tag,

Ihre Anfrage verstehe ich so, dass es bereits ein gerichtliches Urteil über die Anordnung der Zwangsversteigerung gibt. Aus diesem Urteil kann die Zwangsvollstreckung betrieben werden nach dem Gesetz über Zwangsversteigerungen (ZVG). Es kann beim zuständigen Amtsgericht (das ist das AG, in dessen Bezirk das Grundstück liegt) ein entsprechender Vollstreckungsantrag gestellt werden. Die Zwangsvollstreckung läuft dann so ab, dass das Grundstück zunächst beschlagnahmt wird, so dass sich die Gutachterin mit Hilfe eines Gerichtsvollziehers zwangsweise Zustritt zum Grundstück verschaffen kann.
Einen Anspruch auf Nutzungsentschädigung ist gegeben und zwar auch rückwirkend. Allerdings kann ich zur Höhe keine Angaben machen, da dieser auch davon abhängt, wie seinerzeit der Unterhalt berechnet wurde.
Eine ganz andere Frage ist die Höhe Ihrer Unterhaltsverpflichtungen. Wurde der von Ihnen zu bezahlende Unterhalt seinerzeit berechnet, als Sie noch Arbeitseinkommen hatten ? dann würde ich schleunigst eine Abänderung des (wahrscheinlich vorhandenen) Unterhaltstitels beim zuständigen Familiengericht beantragen.
Einen Schufaeintrag werden Sie voraussichtlich nicht verhindern können - es sei denn, Sie haben zur Bank "einen guten Draht".
Der Anspruch auf Kindesunterhalt durch die Verhinderungshaltung der Mutter wird nicht verwirkt, wohl aber wird zu reden sein über eine Verwirkung des Ehegattenunterhaltsanspruches und zwar einmal wegen der Verhinderungshaltung, zum anderen aber auch wegen der nichtehelichen Lebensgemeinschaft.

Ich empfehle Ihnen dringend, sich mit einem Anwalt in Verbindung zu setzen, der zum einen die Zwangsvollstreckung hinsichtlich der Auseinandersetzung des Miteigentums betreibt, zum anderen aber auch die erforderlichen Schritte wegen der Unterhaltsabänderung in die Wege leitet.

Wenn Sie noch Fragen haben, können Sie sich gerne an mich wenden.

Mit freundlichen Grüßen


S. Schneider
Rechtsanwältin

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