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Kreditbetrug?

30.09.2016 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Kredite


Beantwortet von

Rechtsanwältin Liubov Zelinskij-Zunik, M.mel.


Zusammenfassung: Kreditbetrug

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Vermittler und stecke vermutlich in Schwierigkeiten. Für einen wohlhabenden Kunden mit sehr hohen Eigenkapitaleinsatz(über 50% des Kaufpreises), habe ich jemanden veranlasst ein Dokument zu "verschönern" und habe dieses eingereicht, war also nur indirekt beteiligt. Kredit wurde genehmigt. Dennoch kam es raus und wurde auf Prüfung gestellt. Kunde hat nun rechtzeitig widerrufen, bevor irgendwie Schaden entstehen kann und hat mittlerweile woanders die Zusage bzw finanziert jetzt woanders. Dennoch prüft die andere Bank weiterhin mit Verdacht auf Kreditbetrug! Meine Frage: was kann mir passieren bzw was muss ich erwarten? Wie kann ich vorgehen, um mich zu schützen und hoffentlich heil davon zu kommen?!

Vielen Dank im Voraus

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Durch diese Handlungen könnten Sie sich evtl. strafbar gemacht haben und zwar gegen den (versuchten) Kreditbetrug, § 265 b StGB (als Täter oder Gehilfe) und evtl. wegen Urkundenfälschung (je nachdem was man da „verschönert" hat).

Zu Ihren Fragen:
1. Was kann mir passieren bzw was muss ich erwarten?
Entweder wird die Bank eine Strafanzeige erstatten und dann bekommen Sie eine Ladung oder die Bank lässt sich die Sache auf sich beruhen.
2. Wie kann ich vorgehen, um mich zu schützen und hoffentlich heil davon zu kommen?
Momentan macht es wenig Sinn von sich aus, tätig zu werden. Falls Sie eine Ladung bekommen, wissen Sie dann, dass gegen Sie ein Ermittlungsverfahren läuft. Als Beschuldigte dürfen Sie im Ermittlungsverfahren lügen, es sei denn, durch Ihre Lüge belasten Sie jemanden zu Unrecht. Ohne Details zu wissen, kann ich jetzt nur sagen, dass soweit keine Zeugen bzw. Schriftstücke existieren, die Ihre „Ratschläge" beweisen können, sollen Sie alles bestreiten. Zwar kann der Kunde als Zeuge dann gegen Sie aussagen, aber es wird schwer, Sie für schuldig zu befinden, wenn nur Aussage gegen Aussage steht. Wenn aber irgendwas in der Schriftform existiert, dann wird die Lage für Sie nicht besonders schön. Hier muss man dann auf die Einstellung des Ermittlungsverfahrens gegen Geldauflage arbeiten und ggf. einen Anwalt einschalten. Momentan ist das noch nicht so weit. Auch mit dem Kunden sollten Sie die Vorgehensweise absprechen. Zugeständnisse würde ich in der Sache nicht empfehlen.

Zu einem ähnlichen Fall, s. hier
http://www.frag-einen-anwalt.de/VERSUCHTE-KREDIT-BETRUG--f115919.html





Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rückfrage vom Fragesteller 02.10.2016 | 16:06

D.h. also im Umkehrschluss, da keine Zeugen bzw Schriftstücke entstehen ich rein theoretisch nichts zu erwarten habe außer vllt ein "Du!Du!" Vom AG"? Also theoretisch wäre es sozusagen am einfachsten die Bank lässt den Fall für sich beruhen...

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 02.10.2016 | 16:29

Sehr geehrter Fragesteller, zu Ihrer Nachfrage:
1. D.h. also im Umkehrschluss, da keine Zeugen bzw Schriftstücke entstehen ich rein theoretisch nichts zu erwarten habe außer vllt ein "Du!Du!" Vom AG"?

genau das

2. Also theoretisch wäre es sozusagen am einfachsten die Bank lässt den Fall für sich beruhen...

Das wäre für alle die beste Option. Ob die Bank das macht, hängt u.a. davon ab, wie gut oder schlecht die Beweislage ist. Wenn die Bank Sie zur Stellungnahme anfordert, sollen Sie in der Weise antworten, dass Sie nichts von Kreditbetrug wissen.
Freundliche Grüße aus München
Zelinskij

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