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Krankschreibung und Fahrt zu Behandlung nach Bayern

| 17.03.2019 00:02 |
Preis: 58,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Kinder


Sehr geehrte Frau Anwältin,
sehr geehrter Herr Anwalt!
Ich bin verbeamteter Lehrer in BW und leide an psychosomatischen Störungen. Mein behandelnder Arzt empfiehlt mir, mich für max. eine Woche krank zu schreiben, damit ich in dieser Zeit auf eigene Kosten zu einer entsprechenden Therapie nach München fahren kann.
Ist mir das erlaubt? Was muß ich beachten?
Im Voraus besten Dank!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Wenn Ihr Arzt der Auffassung ist, dass Ihr Gesundheitszustand eine derartige Behandlung ausserhalb Ihres Wohnortes erforderlich oder jedenfalls empfehlenswert macht und Sie deswegen arbeitsunfähig sind, steht einer derartigen Reise nichts im Wege.
Anders als weitverbreitet geglaubt wird, ist „Arbeitsunfähigkeit" nicht mit völliger Aktivitätsunfähigkeit gleichzusetzen.
Selbst Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände im Rahmen von Freizeitgestaltung, ja sogar u.U. Reisen (auch ein Klimawechsel kann ja genesungsfördernd sein; denken Sie nur an Allergien) sind grundsätzlich durchaus zulässig.

Sie dürfen lediglich keine Aktivitäten entfalten, die im Widerspruch zu Ihrer Arbeitsunfähigkeit stehen, da dies den Beweiswert der ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung erschüttern könnte oder Unternehmungen starten, die Ihrer Genesung zuwiderlaufen.
Sie sollten sich also während Ihres Aufenthaltes zum Zwecke Ihrer Behandlung jeglichen Tuns enthalten, das im Widerspruch zu Ihrer Erkrankung steht.

Ansonsten halte ich die beabsichtigte Reise zu einer auswärtigen Behandlung aufgrund ärztlicher Verordnung und Empfehlung für völlig unproblematisch.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 17.03.2019 | 09:30

Sehr geehrter Herr Kinder,

vielen Dank für Ihre rasche Auskunft.
Muß ich zu irgendeinem Zeitpunkt meinem Direktor eine ärztliche Bescheinigung mit Empfehlung der Therapie vorlegen?

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.03.2019 | 10:21

Guten Morgen, nein, die übliche ärztliche AU Bescheinigung reicht aus. Insbesondere müssen Sie nicht über Diagnosen und konkrete Therapien informieren. Alles Gute für Sie! MK

Bewertung des Fragestellers 19.03.2019 | 09:02

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