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Krankschreibung und Beschäftigungsverbot nach unbezahlter Elternzeit

| 04.09.2011 12:16 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,
ich habe folgende schwierige Situation und hoffe auf fachliche Antwort.
Ich befinde mich noch in Elternzeit, jetzt 1 Jahr 6 Monate und habe nur im 1. Jahr Elterngeld bezogen.
In wenigen Wochen wollte ich über den noch zu nehmenden Resturlaub von der 1. Schwangerschaft wieder normal Teilzeit abeiten.Habe vor der ersten SS Vollzeit gearbeitet und jetzt schriftlich Teilzeit vereinbahrt.
Nun bin ich wieder schwanger. Da schon die erste Schwangerschaft mit Risiko war, möchte meine Gynäkologin mich bis zum Ende der 12. SSW krank und anschließend Beschäftigungsverbot(BV) schreiben.
Bekomme ich mein Gehalt beim fließenden Übergang Elternzeit-Krank-BV?
Verändert mein Resturlaub zum Arbeitsbeginn die Situation?
Ist ein Übergang unbezahlte Elternzeit in Beschäftigungsverbot finanziell günstiger?
Sollte ich gegen ärztlichen Rat arbeiten gehen, damit ich Anspruch auf Gehalt habe? Wenn ja, wie lange?

04.09.2011 | 13:04

Antwort

von


(248)
Blücherstraße 64
25336 Elmshorn
Tel: 041217891138
Web: http://www.anwalt-domke.de
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich im Rahmen einer Erstberatung wie folgt beantworten möchte:

Elterngeld bemisst sich nach dem Verdienst der letzten zwölf Monate vor dem Mutterschutz (§ 2 BEEG: Höhe des Elterngeldes ). Wenn Sie in wenigen Wochen wieder Teilzeit hätten arbeiten sollen und sich Ihr Arbeitsbeginn um die Resturlaubstage faktisch nach hinten verschiebt, gelten Sie dennoch ab diesem Zeitpunkt wieder als beschäftigt.

Wenn für Sie ab dem ersten Tage Ihrer Arbeitsaufnahme ein Beschäftigungsverbot ausgesprochen wird (§ 3 MuSchG: Schutzfristen vor und nach der Entbindung ), erhalten Sie Ihr Arbeitsentgelt dennoch in voller Höhe ausgezahlt (§ 11 MuSchG: Unzulässige Tätigkeiten und Arbeitsbedingungen für schwangere Frauen ) und zwar bis Sie wieder in den Mutterschutz vor der Geburt eintreten. Da Sie nur Teilzeit vereinbart haben, erhalten Sie dementsprechend auch nur das vereinbarte Teilzeitentgelt.

Da beim Beschäftigungsverbot das normale Arbeitsentgelt gezahlt wird, bildet dieses die Grundlage für das spätere Elterngeld, sprich im Beschäftigungsverbot erwerben Sie einen neuen Anspruch auf Elterngeld. Dieser wird aufgrund der Teilzeitbeschäftigung und der fehlenden Monate zu Beginn der Schwangerschaft geringer ausfallen, aber Sie erhalten mindestens € 300,- sowie den Zuschlag in Höhe von € 75,- für das zweite Kind, solange dies unter drei Jahren ist.

Sie sollten auf keinen Fall gegen den Rat Ihres Arztes arbeiten gehen. Sie stehen sich nicht besser, wenn Sie arbeiten, wie Sie aus obigen Ausführungen entnehmen können.

Ich wünschen Ihnen alles Gute. Sollten Sie noch Verständnisfragen haben, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfrageoption.

Die von mir erteilte rechtliche Auskunft basiert ausschließlich auf den von Ihnen zur Verfügung gestellten Sachverhaltsangaben. Bei meiner Antwort handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes, die eine vollumfängliche Begutachtung des Sachverhalts nicht ersetzen


Rechtsanwältin Maike Domke

Bewertung des Fragestellers 07.09.2011 | 20:07

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