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Krankmeldung / mündl. Kündigung


| 29.03.2005 21:57 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrter Ratgeber,

Seit 01.12.2004 hatte ich einen Arbeitsvertrag mit 6 monatiger Probezeit.
Am 16.03 wurde ich krank. Den Attest vom Arzt vom 16.03, gab ich am 18.03 dort persönlich bei der Sekreterin ab.
Am 21.03 bekam ich einen Telefonanruf von meinem Arbeitgeber, in dem er mir mitteilte, daß ich nicht mehr kommen brauche und gekündigt sei, da ich mein Attest nicht eingereicht hätte. Einen direkten Beweis für die Abgabe des Attestes, kann ich allerdings nicht beibringen.
Eine schriftliche Kündigung habe ich bis heute nicht erhalten.



Nun meine Fragen:

1. Kann ich evtl. mein Gehalt über den 21.03 hinaus verlangen?
Wie kann ich mich hier wehren?
2. Ich habe kaum noch finanzielle Mittel. Wie und wo könnte ich vom Staat Unterstützung für ein evtl. Verfahren erhalten?


Vielen Dank für ihre Hilfe!
29.03.2005 | 22:12

Antwort

von


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63450 Hanau
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Sehr geehrter Ratsuchender,

grundsätzlich kann Ihr Arbeitgeber auch innerhalb der Probezeit unter Einhaltung der gesetzlichen, tariflichen oder einzelvertraglichen Kündigungsfrist kündigen. Im Falle der Anwendung der gesetzlichen Kündigungsfristen beträgt die Kündigungsfrist bei einer bis zu 6-monatigen Probezeit 2 Wochen zu jedem beliebigen Termin.

Allerdings muss er auch bei einer Probezeitkündigung die Schriftform einhalten. Tut er das nicht, dann ist Ihr Arbeitsverhältnis nicht wirksam gekündigt worden.

Sie haben also weiterhin Anspruch auf Ihren Lohn.Bieten Sie weiterhin -evtl. schriftlich mit Einschreiben und Rückschein- Ihre Arbeitskraft an und machen Sie Ihre Lohnasprüche geltend.

Sollte sich Ihr Arbeitgeber zur Zahlung weigern, dann suchen Sie einen Anwalt auf, der Ihnen dann weiterhelfen kann.


Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Marcus Alexander Glatzel, Dipl.-Jur.

Nachfrage vom Fragesteller 29.03.2005 | 22:25

Vielen Dank für ihre schnelle Antwort.
Eine Frage ist bei mir noch offen:
Wenn ich nun so vorgehe, könnte es sein, daß mich mein Arbeitgeber -nach erteilen der schriftlichen Kündigung- mich für die zwei Wochen (vorausgesetzt Es sind hier zwei Wochen) dann einsetzen will.
Dies ist allerdings aufgrund des vergifteten Klimas für mich unmöglich.

Habe ich trotzdem Ansprüche auf Lohn während der Kündigungsfrist (wenn dann eine schriftliche Kündigung vorliegt) bzw. wie verhält es sich bis zur dann erfolgten schriftlichen Kündigung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 29.03.2005 | 22:39

Sehr geehrter Ratsuchender,

im Arbeitsrecht gilt der Grundsatz ohne Arbeit kein Lohn.

Nur in den gesetzlich geregelten Ausnahmefällen wie Arbeitsunfähigkeit oder Urlaub ist der Arbeitgeber zur Zahlung des Lohns verpflichtet.

Das bedeutet, Sie haben nur dann Anspruch auf Lohn, wenn Sie der Arbeit nicht unentschuldigt fern bleiben. Sollten Sie allerdings ein Attest vorlegen können, muss Ihr Arbeitgeber bis zur Beendigung des Arbeitsverhältnisses zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Alexander Glatzel
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 29.06.2010 | 12:53


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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 29.06.2010
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