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Krankmeldung bei Urlaub vor Mutterschutz

| 27.08.2009 10:22 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich erwarte im Dezember diesen Jahres mein erstes Kind und habe eine Frage zu einer Krankmeldung im Urlaub vor dem Mutterschutz.
Beginn Mutterschutz: 29.10.2009
Urlaub beantragt und genehmigt: ab 22.10.2009
Wegen schwerer gesundheitlicher Probleme in der letzten Zeit überlege ich dem Ratschlag meiner Frauenärztin eine Krankmeldung zu nehmen nachzugeben. Nun meine Frage:
Brauche ich die Krankmeldung auch für den Zeitraum meines Urlaubs oder nur bis zum letzten Tag vor dem Urlaub?
Problem ist dass ich bei einer Krankmeldung auch über die Urlaubstage über die 6 Wochen Entgeltfortzahlung komme und ein Beschäftigungsverbot bei meiner fast nur sitzenden Tätigkeit im öffentlichen Dienst nicht möglih ist, da zu keiner Zeit Gefahr für das Leben von Mutter und Kind besteht.
Über eine schnelle Antwort wäre ich ihnen sehr dankbar.
Mit freundlichen Grüßen
Nicole

Sehr geehrte Fragestellerin,

auf Grund des von Ihnen geschilderten Sachverhaltes und unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage zusammenfassend wie folgt:

Grundsätzlich brauchen Sie keine Krankmeldung für die Urlaubszeit. Sie können sich also bis zum Beginn Ihres Urlaubs krankschreiben lassen und anschließend „gesund“ in den Urlaub gehen. Hierbei gehen Ihnen dann selbstverständlich die genommenen Urlaubstage verloren, andererseits kommen Sie möglicherweise nicht über die sechs Wochen der Entgeltfortzahlung.
Wenn Sie sich länger krankschreiben lassen, können Sie begrifflich schon nicht den Erholungsurlaub antreten. Wie auch bei einer – durch ärztliches Zeugnis nachgewiesener – Erkrankung während des Urlaubs werden entsprechende Krankheitstage nicht auf den Jahresurlaub angerechnet, vgl. § 9 BUrlG.
Sollten Sie über sechs Wochen am Stück krank sein, so muss Ihr Arbeitgeber nicht mehr für Sie bezahlen; hier tritt dann Ihre Krankenversicherung ein.
Da nach Ihren Angaben ein Beschäftigungsverbot nach dem MuSchG nicht Betracht kommt, bleibt Ihnen daher nur, sich für die gesamte Zeit krankschreiben zu lassen und somit über den Zeitraum der Entgeltfortzahlung hinaus krank zu sein, oder aber trotz des grundsätzlich vorhandenen Grundes für eine Krankschreibung „gesund“ in den Urlaub zu gehen und die Urlaubstage damit zu verbrauchen.

Ich hoffe, dass meine Antworten für Sie hilfreich gewesen sind und darf zusätzlich auf die kostenfreie Nachfragefunktion verweisen. Gerne stehe ich Ihnen auch für die weitere Wahrnehmung Ihrer Interessen zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Florian Müller
(Rechtsanwalt)


Bewertung des Fragestellers 27.08.2009 | 11:32

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