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Krankheitsfall einer Mitarbeiterin

02.08.2010 17:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich bin ein Kleinunternehmer und habe vor ca. 5 Wochen eine Dame eingestellt
(500.- €) die mir meine Schreibarbeiten / Telefondienst erledigt. Die probezeit von vier Wochen sind ebenfalls vorbei. Nun hat der Ehemann der Dame angerufen, dass seine Frau ernsthaft erkrankt sei und für einen längeren Zeitraum nicht kommen kann. Ich gehe davon aus, dass Sie schwanger ist, bin mir aber nicht sicher. Wenn dem so ist und die Dame länger ausfällt: Wie verhalte ich mich ? Welche Kosten entstehen mir als Arbeitgeber für welchen Zeitraum ?

02.08.2010 | 17:17

Antwort

von


(1327)
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33609 Bielefeld
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Guten Tag,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der mitgeteilten Informationen wie folgt beantworten:

Nach § 3 Abs. 1 EntgFG hat die Arbeitnehmerin Anspruch auf Zahlung des Gehaltes bis zur Dauer von 6 Wochen.
Da Sie die Umlage U1 an die Krankenkasse zahlen müssen, haben Sie insoweit einen Erstatungsanspruch gegen die Krankenkasse.

Sie haben auf jeden Fall einen Anspruch gegen die Arbeitnehmerin, dass die Arbeitsunfähigkeit durch eine ärztliche Bescheinigung nachgewiesen wird.

Solange Sie keine positive Kenntnis von einer Schwangeschaft haben, können Sie noch eine fristgerechte Kündigung aussprechen.
Sofern Ihnen nicht innerhalb von 2 Wochen nach Ausspruch der Kündigung die Schwangerschaft mitgeteilt wird, ist das Arbeitsverhältnis wirksam gekündigt.

§ 9 Abs. 1 MuSchG :
"Die Kündigung gegenüber einer Frau während der Schwangerschaft ... ist unzulässig, wenn dem Arbeitgeber zur Zeit der Kündigung die Schwangerschaft ... bekannt war oder innerhalb zweier Wochen nach Zugang der Kündigung mitgeteilt wird."

In der für Sie unklaren Situation sollten Sie im Interesse Ihres Betriebes sofort eine ordentliche Kündigung aussprechen.


Mit freundlichen Grüßen


ANTWORT VON

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