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Krankheit und 'Schlechtwetter'

15.04.2015 17:32 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Raphael Fork


Guten Abend,

mein Mann ist in der Baubranche tätig. Im Februar war er zwei Wochen krank geschrieben. Im März kam das böse erwachen...500 Euro weniger, weil der Chef die Zeit als Schlechtwetter bzw Kurzarbeit abgerechnet hat. In der Zeit waren die Kollegen tageweise zuhause oder haben gearbeitet. Lt. Arbeitsamt hätte der Chef dafür Kurzarbeit beim Arbeitsamt anmelden müssen. Leider gibt das AA keine Auskunft und der Chef rückt den Antrag auch nach mehrmaliger Aufforderung nicht raus. Inzwischen hat mein Mann den Betrieb gewechselt. Und wenn der Antrag nicht gestellt wurde und er somit ganz normale Lohnfortzahlung hätte bekommen müssen müssten wir ihn verklagen?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, welche ich anhand des von Ihnen geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:




Frage 1:
"Und wenn der Antrag nicht gestellt wurde und er somit ganz normale Lohnfortzahlung hätte bekommen müssen müssten wir ihn verklagen?"


Darauf würde es dann im Ergebnis hinauslaufen.

Zuvor aber müsste Ihr Mann aber einmal innerhalb der im Baugewerbe geltenden Ausschlussfrist den Anspruch schriftlich gegenüber dem Arbeitgeber geltend machen.

Wird dann der Anspruch abgelehnt oder innerhalb einer Frist von zwei Wochen nicht reagiert, kann geklagt werden, wobei ebenfalls eine Ausschlussfrist gilt.




Mit freundlichen Grüßen


Raphael Fork
-Rechtsanwalt-

Nachfrage vom Fragesteller 15.04.2015 | 18:52

Ich habe mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt. Die Einsicht in die Unterlagen vom Arbeitsamt kann nur eingeklagt werden? Entschuldigen Sie für das Missverständnis.

MfG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.04.2015 | 19:15

Nachfrage 1:
"Die Einsicht in die Unterlagen vom Arbeitsamt kann nur eingeklagt werden?"

Das wäre kaum zweckmäßig, weil bis zu einem Urteil in der Sache die Ausschlussfristen bereits abgelaufen wären.

Das Arbeitsamt muss aus datenschutzrechtlichen Gründen ohnehin keine Angaben machen und der Chef wird schon aus eigenem Interesse Angaben machen, wenn er eine Klage vermeiden möchte.

Sollte er erst im Prozess den Nachweis erbringen und damit die Klage auf die ungekürzte Entgeltfortzahlung hinfällig werden, kann die Klage immer noch ohne Kostenrisiko zurückgenommen werden.

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