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Krankheit nach der Probezeit

25.07.2008 15:06 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten tag
Ich hatte vor ca . 4 Wochen einen Sturz mit dem Fahrrad bei dem sich mittlerweile bei einer Kernspintomografie herausstellte das mein Außenmeniskus in Mitleidenschaft gezogen wurde und der jetzt einen Riß hat und außerdem ein deutlicher Erguß im Knie zu sehen ist .Seit dem Sturz ging ich unter Schmerzen in die Arbeit aus Befürchtung mir würde in der Probezeit gekündigt. Mein Arbeitsverhältnis begann am 15.April 2008 und bin daher jetzt über 3 Monate in der Firma .Meine Frage daher wäre dazu ob mir der Arbeitgeber kündigen kann wenn ich der bevorstehenden Op zusagen würde.In meinem Arbeitsvertrag steht nichts von einer Probezeit von 3 Monaten ,habe aber gehört dad wäre gesetzlich geregelt.
Mfg Becher

Sehr geehrter Fragesteller,

eine Probezeit gilt für Ihr Arbeitsverhältnis nur, wenn dies vertraglich ausdrücklich vereinbart ist. Steht hierzu nicht in Ihrem Arbeitsvertrag gilt auch für die ersten 6 Monate keine Probezeit.
Allerdings besteht während des ersten halben Jahres der Betriebszugehörigkeit kein Kündigungsschutz, d. h. Ihr Arbeitgeber kann das Arbeitsverhaltnis ohne Angabe von Gründen unter Einhaltung der ordentlichen Kündigungsfrsiten (gesetzlich: 4 Wochen zum Monatsende oder zum 15. eines Monats) kündigen.
Eine Kündigung ist also trotz Ihrer Erkrankung möglich und zulässig. Sollte Ihr Arbeitgeber allerdings wegen der Erkrankung kündigen, so ist er verpflichtet, das Arbeitsentgelt für die Dauer von insgesamt maximal 6 Wochen fortzuzahlen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

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