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Krankenversicherungsbeitrag zur Privaten Krankenversicherung durch Arbeitgeber

| 20.09.2013 09:49 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Elke Scheibeler


Zusammenfassung: Der Arbeitgeber ist gemäß § 257 Abs. 2 SGB V verpflichtet, einem Arbeitnehmer mit einer privaten Krankenversicherung einen Zuschuss zu seinem Versicherungsbeitrag zu zahlen, wenn die Versicherung bestimmte weitere Bedingungen erfüllt und der Arbeitnehmer Lohn beanspruchen kann.

Meine Arbeitgeber zahlte bisher den halben Beitrag zu meiner privaten Krankenversicherung. Ab dem 42ten Krankheitstag stellte er diese Zahlung ein. Ich zahle seither den vollen Betrag alleine. Habe ich einen rechtlichen Anspruch auf die Weiterzahlung auch nach dem 42ten Krankheitstag?

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ich unterstelle zunächst, dass Ihr Anspruch auf Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall nur die Mindestdauer von sechs Wochen gemäß § 3 EFZG umfasst und Sie keinen längeren Anspruch aus Ihrem Arbeitsvertrag oder einem Tarifvertrag haben.

Der Anspruch auf Zuschuss zur privaten Krankenversicherung ist an den Lohnzahlungsanspruch gekoppelt und folgt aus § 257 Abs. 2 SGB V. Hierbei müssen noch etliche Anforderungen eingehalten werden, die aber alle erfüllt sein dürften, da Sie die Zahlungen ja bisher erhalten haben.

Einen Anspruch auf Zuschuss zur Krankenversicheurng ohne Anspruch auf Lohn kennt das Gesetz nicht. Ich bedaure, keine bessere Auskunft erteilen zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Elke Scheibeler, Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers 24.09.2013 | 09:52

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Stellungnahme vom Anwalt:
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