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Krankenversicherung nach Rückkehr vom Beamten- ins Angestelltenverhältnis

28.05.2019 09:19 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Hallo,

ich bin seit 3 Jahren als Kommunalbeamter, seit November letzten Jahres auf Lebenszeit, in Baden-Württemberg tätig. Nun kommt bei mir der Gedanke auf, aus persönlichen Gründen zurück ins Angestelltenverhältnis zu wechseln.

Nun stellt sich mir die Frage, wie es danach mit der Krankenversicherung aussieht.
Ist ein Wechsel zurück in die GKV grundsätzlich möglich, wenn man noch keine 55 Jahre alt ist (ich bin Mitte 20) und der neue Beruf im Angestelltenverhältnis unter der Versicherungspflichtgrenze vergütet wird?
Oder gibt es hier irgendwelche Fallstricke, die zu beachten sind, sodass es passieren könnte, dass ich mich auch im Angestelltenverhältnis weiterhin privat versichern müsste?

Vielen Dank und freundliche Grüße

28.05.2019 | 10:05

Antwort

von


(64)
Dammstraße 13
52066 Aachen
Tel: 0241 / 95 785 446
Web: http://www.rain-muehlsteff.de
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

1. Ist ein Wechsel zurück in die GKV grundsätzlich möglich, wenn man noch keine 55 Jahre alt ist (ich bin Mitte 20) und der neue Beruf im Angestelltenverhältnis unter der Versicherungspflichtgrenze vergütet wird?

Unter den von Ihnen genannten Voraussetzungen, also Aufgabe des Beamtenverhältnisses und Aufnahme eines Angestelltenverhältnisses werden Sie ab Eintritt in das Angestelltenverhältnis automatisch pflichtversichertes Mitglied in der gesetzlichen Krankenversicherung. Das würde nur dann nicht gelten, wenn es sich um eine geringfügige Beschäftigung handeln würde (insbes. "450 - Eur - Job"), wovon ich anhand Ihrer Schilderung nicht ausgehe. Die Versicherungspflicht ergibt sich aus § 5 SGB V: Versicherungspflicht I Nr. 1 SGB V. Sie ist, sofern Ihr Verdienst unter der Versicherungspflichtgrenze liegt, nicht gemäß § 6 SGB V: Versicherungsfreiheit ausgeschlossen. Die Mitgliedschaft beginnt mit dem Tag des Eintritts in das Beschäftigungsverhältnis (§ 186 SGB V: Beginn der Mitgliedschaft Versicherungspflichtiger I SGB V).

2. Oder gibt es hier irgendwelche Fallstricke, die zu beachten sind, sodass es passieren könnte, dass ich mich auch im Angestelltenverhältnis weiterhin privat versichern müsste?

Fallstricke, die in der genannten Konstellation zu einem weiteren erzwungenen Verbleib in der privaten Krankenversicherung führen können, gibt es im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung nicht. Allenfalls wäre zu überlegen, ob die private Krankenversicherung als Anwartschaftsversicherung weitergeführt werden soll, um bei evtl. in Zukunft erneut geänderten Lebensumständen ohne neue Gesundheitsprüfung in die private Krankenversicherung zurückkehren zu können.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwältin Dr. Jana Mühlsteff
Fachanwältin für Sozialrecht

ANTWORT VON

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