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Krankenversicherung kurzfristig ohne Beschäftigung?


| 26.11.2012 12:59 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Anwälte,


ich habe derzeit eine Kündigungsfrist von 2 Wochen zu jedem Zeitpunkt.
Angenommen ich würde heute kündigen (nur als Beispiel), wann wäre der letzte Arbeitstag? Wäre das dann der 09. oder der 10.12.?
Und könnte ich theoretisch auch heute schon zu einem noch späteren Zeitpunkt kündigen (z.B. zum 16.12.)?

Nun zur eigentlichen Frage:
Ich möchte zum 01.01.2013 einen neuen Job annehmen. Da ich im Schichtdienst arbeite, möchte ich einmal dieses Jahr Weihnachten frei haben und mein Arbeitsverhältnis bereits vor Weihnachten (z.B. zum 16.12.) kündigen.
Wie schaut es während der beschäftigungslosen Zeit mit der Krankenversicherung aus? Muss ich die selber bezahlen oder fällt das unter die Nachversicherungspflicht?
Bei der Arbeitsagentur möchte ich mich eigentlich wegen ca. 2 Wochen nicht melden.

Muss ich sonst nochwas beachten?


Vielen Dank im Voraus schon für die Antworten.

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Sehr geehrte Ratsuchende,
sehr geehrter Ratsuchender,

gern beantworte ich Ihre Anfrage wie folgt:

Zur Kündigungsfrist: Offensichtlich befinden Sie sich noch in der Probezeit. Andernfalls würden längere Kündigungsfristen gelten. Wenn Sie heute kündigen und die Kündigung noch heute dem Arbeitgeber zugeht, wäre der letzte Arbeitstag der 10.12.2012.

Zur Krankenversicherung: Wenn Sie das Arbeitsverhältnis selbst kündigen, haben Sie für 12 Wochen in jedem Fall keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld (Sperrzeit). Die Sperrzeit beginnt mit dem Tag nach dem Ende des Arbeitsverhältnisses zu laufen. Da in der Sperrzeit kein Anspruch auf Arbeitslosengeld besteht, besteht auch kein Versicherungsschutz in der Sozialversicherung. Allerdings gilt hierzu in der Krankenversicherung eine Sonderregelung. Für den ersten Monat der Sperrzeit besteht ein "nachgehender Leistungsanspruch". Mit Beginn des zweiten Monats tritt die so genannte "Sperrzeit-Versicherung" ein, die ebenfalls Leistungsansprüche in der Krankenversicherung bewirkt.

Sie sollten sich daher unbedingt - unabhängig davon, ob Sie Leistungen beanspruchen können und wollen - bei der Arbeitsagentur arbeitslos melden. Dazu sind Sie auch gesetzlich verpflichtet. Andernfalls können auch hinsichtlich der eigentlich fortbestehenden Krankenversicherung Nachteile drohen.

Ich bedanke mich für das mir entgegen gebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt
Bewertung des Fragestellers 28.11.2012 | 08:57


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