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Krankenversicherung für Selbstständige

| 25.03.2012 18:13 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin seit 09.2009 Selbstständig tätig.
Meine Krankenversicherung hat mir jetzt im März 2012 eine neue Einstufung meiner Krankenversicherung rückwirkend ab 09.2009 bis 01.2012 zugesandt. Obwohl im Schreiben bestätigt ist, das mein Einkommensteuerbescheid von 2009 vorlag, was man aber anscheinend erst im Januar 2012 bemerkt hat. Die angeführte Auflistung der Krankenkasse ist fehlerhaft und enthält Lücken.
Hinzu kommt das ich mich zum 15.12.2012 arbeitslos gemeldet habe und man für den halben Dezember 2011 noch Beiträge einfordert und für Januar 2012 8 Euro.
Meine Frage ist ob ich zum einen den halben Dezember 2011 zahlen muss und ob man mich rückwirkend einstufen kann, obwohl der Einkommensteuerbescheid von 2009 in 2010 vorlag.
Ich habe auch keine endgültigen Bescheinigungen seit 2009 erhalten und bin seit Januar 2012 wieder Selbstständig in Arbeit.

Viele Grüße

25.03.2012 | 20:56

Antwort

von


(416)
Kurfürstendamm 167-168
10707 Berlin
Tel: 030 577 057 75
Web: http://www.kanzlei-grueneberg.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Meine Frage ist ob ich zum einen den halben Dezember 2011 zahlen muss und ob man mich rückwirkend einstufen kann, obwohl der Einkommensteuerbescheid von 2009 in 2010 vorlag.

Sie sind pflichtversichert ab der Gewährung von Arbeitslosengeld. Bis dahin sind Sie freiwillig versichert gewesen. Die freiwillige Versicherung endet mit der Pflichtversicherung. Also ab 15.12.2011.

Haben Sie aber Arbeitslosengeld II beantragt und erhalten, dann wirkt sich der Antrag zum 01.12 zurück. Sie hätten dann nicht den Beitrag zur freiwilligen Krankenversicherung ab 01.12 zu entrichten, sondern bis November.

Was die Änderung des Beitrags angeht: die Krankenkasse darf den Beitrag rückwirkend ändern. Dies insbesondere, wenn der Beitragsbescheid als vorläufig bezeichnet wurde. Dass diese dies nicht zeitnah gemacht hat, ändert leider daran nichts.

Anderes könnte gelten, wenn die Beitragsbescheide nach Vorlage des Einkommensteuerbescheides 2009 nicht vorläufig erlassen wurden.

Ich hoffe, Ihnen geholfen zu haben.
Mit freundlichen Grüßen

Ernesto Grueneberg, LL.M.
Abogado
Mitglied der Rechtsanwaltskammern Berlin & Madrid

Köthener Straße 44
10963 Berlin

info@kanzlei-potsdamerplatz.de
Tel.: 030 2318 5608
Fax.: 030 577 057 759


Rechtsanwalt Ernesto Grueneberg, LL.M.
Fachanwalt für Migrationsrecht

Rückfrage vom Fragesteller 25.03.2012 | 21:31

Danke für Ihre Prompte Antwort.
Die Krankenkasse muss aber doch die Einstufung für die Beiträge anhand des jeweiligen Steuerbescheides für das jeweilige Jahr machen?

Viele Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 25.03.2012 | 21:50

Ja, aber nur, wenn diese eine rückwirkende Reduzierung der Beiträge bewirken.

Wenn durch den neuen Beschied die Beiträge sich reduzieren sollten, dann kann dies nur für die Zukunft (Monat nach Vorlage des Steuerbescheides) berücksichtigt werden.

Bewertung des Fragestellers 25.03.2012 | 21:28

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