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Krankenversicherung der Kinder GKV oder PKV

05.03.2015 11:17 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Es geht um den Nachzug zweier Kinder meiner Ehefrau aus der dominikanischen Republik nach Deutschland , die nicht von mir sind (nicht leibliche Kinder) und auch nicht adoptiert wurden. Meine Ehefrau ist in der GKV über ihren Arbeitgeber versichert, ich bin in der PKV (Allianz). Mein Verdienst ist höher als der meiner Frau und ich verdiene über der Beitragsbemessungsgrenze. Wir werden hier in Deutschland in einer gemeinsamen Wohnung leben. Wo müssen die Kinder versichert werden, PKV oder GKV?

Einsatz editiert am 05.03.2015 11:53:41
Eingrenzung vom Fragesteller
05.03.2015 | 12:54

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Da Sie in der privaten KV versichert sind, Ihr Einkommen regelmäßig über dem Ihrer Ehefrau liegt und Ihr Einkommen über der Jahresarbeitsentgeldgrenze liegt sowie Ihre Stiefkinder bei Ihnen wohnen werden scheidet eine Versicherung der Kinder Ihrer Ehefrau in der Familienversicherung der GKV aus.

Insofern besteht sowohl die Möglichkeit, die Kinder privat zu versichern, als auch freiwillig in der GKV.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 05.03.2015 | 17:26

Ich habe gerade noch einmal mit GKV meiner Ehefrau gesprochen. Diese sagte mir, dass die Kinder durchaus über meine Ehefrau Familienversicht werden können, da es nicht meine leiblichen Kinder sind. Lt. Gesetz müssten die Kinder nur in eine PKV, wenn es meine leiblichen wären.

Was ist nun richtig?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.03.2015 | 18:33

Guten Abend,

nach § 10 Abs. 3 SGB V können Kinder nicht in der Familienversicherung versichert werden,

"wenn der mit den Kindern verwandte Ehegatte oder Lebenspartner des Mitglieds nicht Mitglied einer (gesetzlichen, Anm. d. Verf.) Krankenkasse ist und sein Gesamteinkommen regelmäßig im Monat ein Zwölftel der Jahresarbeitsentgeltgrenze übersteigt und regelmäßig höher als das Gesamteinkommen des Mitglieds ist;"

In der Tat besteht danach in Ihrem Fall grundsätzlich die Möglichkeit die Kinder Ihrer Ehefrau über die GKV in der Familienversicherung zu versichern, da Sie nicht der mit den Kindern verwandte Ehegatte sind, weshalb der Ausschlußtatbestand des § 10 Abs. 3 SGB V in Ihrem Fall nicht zur Anwendung kommt.

Wenn die Voraussetzungen der Familienversicherung nicht erfüllt wären, so bestünde dennoch die Möglichkeit, die Kinder entweder in der GKV oder der privaten Versicherung zu versichern. Eine Pflicht, die Kinder in Ihrem Fall - bei Nichtvorliegen der Voraussetzungen zur Versicherung in der Familienversicherung - zwangsweise in einer privaten Versicherung zu versichern, besteht nicht.

Mit freundlichen Grüßen

J. Philip Müller, Rechtsanwalt

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