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Krankenversicherung der Exfrau im Trennungsjahr

| 03.03.2013 10:53 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Dr. Corina Seiter


Zusammenfassung: In dieser Frage wurde das Problem behandelt, wer die Kosten für die Krankenversicherung des Unterhaltsberechtigten während der Trennung/dem Trennungsjahr zahlen muss.

Hallo,

folgende Situation: ich (Ehemann) bin mit meinen beiden Kindern privat versichert. Wir befinden uns im Trennungsjahr u d ich zähle Trennungsunterhalt und Kindesunterhalt. Meine Frau ist wegen eines kleinen Jobs in der GKV. Diesen Job gibt sie nun mit meinem Einverständnis auf. Wie verhält es sich jetzt mit ihrer Krankenversicherung? Muss ich nun dafür auch noch aufkommen?

Viele Grüße
JW

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Ihre von Ihnen in Trennung lebende Frau kann bei Ihnen bis zur Rechtskraft der Scheidung u.U. in der Familienversicherung mitversichert sein. Ob hier eine Aufnahme möglich ist, sollten Sie unbedingt mit Ihrer Versicherung absprechen.

Sollte dies nicht möglich sein und sie sich selbst versichern muss, so müssen Sie die Beiträge zahlen,können diese aber bei der Ermittlung des unterhaltsrelevanten Nettoeinkommens absetzen, sodass sich die Höhe des Unterhaltes ändert.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
und Diplom-Ökonomin Dr. Corina Seiter, Rechtsanwältin

Nachfrage vom Fragesteller 03.03.2013 | 11:18

Ich schrieb ja, dass ich privat versichert bin. Eine Familienversicherung existiert hier nicht.
Meine Frau ist aktuell ja berufstätig und pflichtversichert. Durch die Aufgabe des Jobs endet nach meinem Verständnis diese Pflichtversicherung. Werde ich also nun verpflichtet, meine Frau zu versichern? Gilt das nur im Trennungsjahr oder auch nach der Scheidung?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 03.03.2013 | 12:29

Sie sind verpflichtet, Ihre Frau zu versichern, das gilt auch nach der Scheidung.

Der unterhaltsberechtigte Ehegatte hat einen Anspruch auf Krankenversicherung.
Wenn eine Mitversicherung nicht funktioniert, so kann sie von Ihnen verlangen, dass Sie sie versichern.

Das gilt im übrigen auch für die Pflegeversicherung.

Wie gesagt, aber es wirkt sich eben auf den Unterhalt aus.

Bewertung des Fragestellers 03.03.2013 | 12:27

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 03.03.2013 4,4/5,0
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