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Krankenversicherung Privat / Gesetzlich

19.06.2014 21:07 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Mein Sohn 18 Jahre ist von Anfang an in einer Privaten Krankenversicherung.
Er wird im August eine Lehre
in unserer GbR beginnen. Somit wird er versicherungspflichtig in einer gesetzlichen Krankenkasse. Kurz nach der Anmeldung in der gesetzlichen Krankenkasse ist mein Sohn erkrankt und sein Leben lang auf teure Medikamente angewiesen.
Es besteht für ihn evtl die Gefahr das er von der gesetzlichen Krankenkasse nicht angenommen wird, da uns vorgeworfen werden könnte wir würden ihn nur ausbilden um ihn in die gesetzliche Krankenversicherung zu bekommen.
Nun meine Frage
ist die Private Krankenversicherung auf meinen Wunsch hin verpflichtet eine kleine Anwartschaftversicherung (für eine spätere Rückkehr ohne Gesundheitsprüfung)
für meinen Sohn abzuschliessen.?
Oder sehen sie eine andere Möglichkeit um die Gefahr einer Nichtversicherung entgegenzuwirken.
Vielen Dank für Ihre Mühe


Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Leider ist mir anhand Ihrer Sachverhaltsschilderung nicht ganz klar, ob Ihr Sohn bereits in der GKV angemeldet ist und der PKV-Vertrag bereits gekündigt ist oder ob er zurzeit noch in der PKV ist. Ich gehe zunächst davon aus, dass ersteres zutrifft. Sollte dies nicht der Fall sein, nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion für eine Klarstellung.

Die maßgebliche gesetzliche Regelung findet sich in § 204 Absatz 4 VVG . Regelungen finden sich auch in den jeweiligen Anwartschaftsversicherungsbedingungen. Danach besteht für einen Versicherten ein Anspruch darauf, die Versicherung bei Eintritt der Versicherungspflicht als Anwartschaftsversicherung weiterzuführen. § 204 VVG begründet aber kein Rückkehrrecht. Sollte Ihr Sohn also bereits aus der PKV ausgeschieden sein, ist die Norm nicht anwendbar. Ist ihr Sohn, wie von mir angenommen, noch in der PKV versichert sein, kann er dort auch eine Anwartschaftsversicherung abschließen.

Mit Eintritt der Versicherungspflicht kann Ihr Sohn jeder beliebigen gesetzlichen Krankenkasse beitreten. Ein Ablehnungsrecht steht diesen nicht zu.

Sollte die Versicherungspflicht wider Erwarten nicht eintreten, kann die PKV von Ihrem Sohn weitergeführt werden. Wie gesagt aber nur, wenn das Versicherungsverhältnis noch nicht beendet war.

Notfalls kann auch eine Basisversicherung abgeschlossen werden. Den Abschluss können die privaten Versicherungsunternehmen nicht ablehnen und somit auch nicht von einer vorherigen Gesundheitsprüfung abhängig machen.

Der Versicherungsschutz ist damit gewährleistet. Dies gilt auch und gerade vor dem Hintergrund, dass die Kündigung beim Vorversicherer erst dann wirksam wird, wenn Ihr Sohn innerhalb der Kündigungsfrist den Nachweis der Nachversicherung erbringt. Dies resultiert aus der Pflicht, einen lückenlosen Versicherungsschutz zu gewährleisten.

Sollte Ihnen etwas unklar geblieben oder Ihre Frage Ihrer Meinung nach nicht umfänglich beantwortet sein, nutzen Sie die Nachfragefunktion. Sollten Sie weiteren Beratungsbedarf in der Angelegenheit haben, stehe ich Ihnen gerne zur weiteren Vertretung zur Verfügung. Das hier gezahlte Honorar würde auf die weiteren anfallenden Gebühren angerechnet werden. Kontaktieren Sie mich einfach unter der angegebenen E-Mail-Adresse.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen

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