Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Krankentagegeld und Aufbesserung durch Arbeitgeber

| 18. Mai 2009 18:07 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von


Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Arbeitnehmerin erhält jetzt nach 42 Tagen Krankheit ein Krankentagegeld in Höhe von 1.200 € pro Monat von der privaten Krankenversicherung. Das Nettogehalt beträgt 2.000 €. Kann ich als Arbeitgeber durch Leistung in Form von Krankentagegeld, Krankengeld oder ähnlichem den Nettodifferenzbetrag aufstocken, ohne die Zahlung des Krankentagegeldes durch die Versicherung zu gefährden? Falls ja, wie sollte diese Leistung betitelt werden? Unterliegt diese Leistung dann der sozialversicherungspflicht?
Bitte auch u.g. Rechnungsanschrift beachten!

Mit freundlichen Grüßen

18. Mai 2009 | 20:01

Antwort

von


(153)
Parlerstr. 30
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel: 07171/8709925
Tel: 0178/5579635
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich aufgrund Ihrer Angaben gerne wie folgt beantworten möchte:

Begrifflich reden wir in Ihrem Fall von einem Krankengeldzuschuss zur privaten Krankenversicherung. Krankengeldzuschüsse sind steuerpflichtig und sozialversicherungspflichtig, wenn sie für eine Zeit gezahlt werden, in der nicht Krankengeld aus der gesetzlichen Krankenversicherung, sondern Krankentagegeld aus der privaten Krankenversicherung gewährt wird. Dies trifft bei Ihrer Arbeitnehmerin zu.

Das Nettokrankengeld bemisst sich bei Ihrer privat krankenversicherten Angestellten, nach dem Höchstsatz, der ihr bei einer Pflichtversicherung in der GKV zustünde. Dieses Nettokrankengeld wird fiktiv für die Berechnung des Krankengeldzuschusses durch den Arbeitgeber angesetzt, der die Differenz zwischen Nettokrankengeld und Nettoentgelt ausgleicht. Dieser Krankengeldzuschuss des Arbeitgebers ist dann steuer- und sozialversicherungspflichtig. Das von der PKV gezahlte Krankentagegeld ist nicht sozialversicherungspflichtig, da es nicht auf gesetzlicher, sondern auf vertraglicher Grundlage gezahlt wird.

Ich hoffe, diese Ausführungen haben Ihnen bei Ihrem rechtlichen Problem weitergeholfen.
Für eine weitere Beratung stehe ich Ihnen selbstverständlich zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Sven Kienhöfer
Rechtsanwalt


Bewertung des Fragestellers 18. Mai 2009 | 22:12

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"

Antwort kam schnell und war sehr hilfreich

"
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Sven Kienhöfer »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 18. Mai 2009
4,8/5,0

Antwort kam schnell und war sehr hilfreich


ANTWORT VON

(153)

Parlerstr. 30
73525 Schwäbisch Gmünd
Tel: 07171/8709925
Tel: 0178/5579635
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Arbeitsrecht, Verkehrsrecht, Strafrecht, Autokaufrecht, Vertragsrecht