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Krankentagegeld, Erwebsminderungsrente


23.08.2004 14:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille



Ich bin seit selbständig, privat krankenversichert und seit einigen Monaten krankgeschrieben.
Die PKV zahlt das Krankengeld wie vereinbart. Der Vertrauensarzt der PKV hat die Krankheit bestätigt und mich für weitere n Wochen krankgeschrieben.
Die nächste Untersuchung durch den Vertrauensarzt der PKV wird demnächst stattfinden.

Meine Fragen:
1. Nach welcher Zeit kann der Vertrauensarzt der PKV mich auf Dauer krankschreiben, so dass ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen muss (3 Monate, 6 Monate, ?? Monate) was ich nicht will?
2. Welche Monatszahl ist üblich?
Welche Möglichkeiten habe ich, zu verlangen, dass meine Krankheit weiter behandelt wird, so dass ich wieder in den
Arbeitsprozess zu 100% einsteigen kann?
3. Angenommen, die PKV verlangt, dass ich einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stelle, muss sie bis zur Entscheidung durch die BFA das Krankengeld weiterzahlen?
Sehr geehrter Rechtssuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Zunächst ist es äußerst schwierig ganz abstrakt Fragen zu beantworten, die mit Krankheiten zu tun haben.

Wenn Sie den Eindruck haben, daß Ihr Vertrauensarzt sich nicht richtig untersucht, dann sollten Sie zur Kontrollen zu einem anderen Arzt gehen. Wichtig ist nur, daß Sie vorher die Kostenübernahme klären.

Falls Sie Rückfragen haben, so stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Zu den einzelnen Fragen:

Zu 1:
Hierfür gibt es zunächst keine allgemeinen Regeln.

Zu 2:
Es gibt gerade in diesem Bereich keine "üblichen Monatszahlen". Ausschlaggebend ist, ob Sie in Zukunft wieder in den Arbeitsprozeß eingegliedert werden können. Sie der Vertrauensarzt dafür eine Chance, dann wird er sie zunächst krankschreiben.

Zu 3: Ja, aber Sie sollten dann vorsorglich einen Antrag bei der BFA auf Zahlung stellen.

Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt
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