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Krankenschein und Fax

03.12.2009 14:19 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

ich weiß, dass ein Krankenschein spätestens am 4. Tag (bei mehr als 3 Tagen krank) beim Arbeitgeber vorliegen muss. So ist es auch bei meinem Arbeitgeber.

Leider habe ich diesmal keine Möglichkeit den Krankenschein selbst abzugeben. Ich wollte den Krankenschein einen Kollegen mitgeben, der im selben Ort wohnt, jetzt ist dieser auch erkrankt und nun ist schon der 3. Tag, so dass es mit der Post sehr bzw. zu knapp wird.
Reicht es aus, wenn der Krankenschein per Fax am 3.bzw.4.Tag vorliegt und das Original nachgereicht wird (ggf. erst 1 Woche später)

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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Als Arbeitnehmerin haben Sie die Pflicht, bei einer Erkrankung die Arbeitsunfähigkeit unverzüglich anzuzeigen und die voraussichtliche Dauer mitzuteilen. Sie sind verpflichtet, dafür zu sorgen, dass die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung dem Arbeitgeber spätestens am 4. Tag nach Beginn der Erkrankung zugeht. Anderenfalls ist der Arbeitgeber berechtigt, die Lohnfortzahlung zu verweigern, § 7 I EFZG.

Das Gesetz sieht in § 5 EFZG (Entgeltfortzahlungsgesetz) aber keine besondere Form für die Vorlage der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung vor. Der Nachweis per Fax ist zunächst ausreichend. Der Arbeitgeber kann jedoch jederzeit die Vorlage des Originals verlangen; dann wären Sie verpflichtet, die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung unverzüglich vorzulegen. Bis zur Vorlage des Originals kann die Lohnfortzahlung ausgesetzt werden. Um Nachteile zu vermeiden, sollten Sie das Original heute noch per Post verschicken.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort zunächst weiter geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen,

Marion Deinzer
(Rechtsanwältin)
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Bitte beachten Sie, dass diese Plattform lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung dient und eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine andere rechtliche Bewertung ergeben.

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