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Krankenkassenwechsel von Privat in GKV

10.05.2008 14:54 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Klaus Wille


Ich habe folgendes Problem:
Ich bin 55 Jahre männlich.War von 1998 bis 2004 selbständig.
Ich bin seit vielen Jahren ( über 10 Jahre ) privat krankenversichert.Im Jahre 2004 bin ich schwer erkrankt (Bipolar =manisch-depressiv)und beziehe seit 2005 eine zeitlich befristete EU Rente in Höhe von 1.149.--€.Aufgrund der Erkrankung bin ich zu 50% schwerbehindert.Bis heute hatte ich seit 2004 keinen Rückfall mehr (bedingt wohl durch die Medikamenteneinnahme)Ich habe keinerlei anderen Einnahmen.
Ich zahle im Moment bei der privaten KV monatlich 450€ zzgl.Eigenbeteiligung von 1.200.--€ p.A.
Meine Miete beträgt 625.--€.Miete+KV kosten fast soviel wie ich Rentenbezüge erhalte.
Deshalb muß ich monatlich von meinem Ersparten die anderen Kosten abdecken.
Meine Frage lautet deshalb, gibt es eine Möglichkeit in eine kostengünstigere KV oder GKV zu wechseln.
Nach meinen Recherchen habe ich wohl keine Möglichkeit in die GKV wieder zu kommen, da ich die Bedingungen der Vorversicherungszeiten nicht erfülle.
Bei einer privaten KV werden die monatlichen Beiträge nicht viel niedriger sein.Und eine private KV wird mich wohl mit meinem Krankenbild nicht aufnehmen.
Ich beabsichtige am 4.6.08 zu heiraten.
Meine Frau ist Ausländerin und hat zur Zeit keine feste Beschäftigung.Trotzdem würde lt.Zusage, eine GKV Sie schon heute versichern.Ich denke auch das Sie in absehbarer Zeit ein Anstellungsverhältnis über 400.--€ Einkommen haben wird.
Besteht in diesem Falle die Möglichkeit einer Familienversicherung? In der ich dann mit versichert wäre?
Aber ich befürchte das wird aufgrund meiner Rente ebenfalls nicht möglich sein.
Oder gibt es irgendeine ganz andere Möglichkeit, welche ich nicht kenne?
Da ich trotz intensiver Suche im Internet keine Lösungen für mein Problem gefunden habe, versuche ich es jetzt hier.
Im voraus besten Dank


Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich weise darauf hin, dass dies nur einer ersten Orientierung über die bestehende Rechtslage dient. Bitte beachten Sie auch die Hinweise am Ende der Ausführung. Zu Ihren Fragen:

Leider kann ich Ihnen keine Hoffnungen machen. Aufgrund der gesetzlichen Voraussetzungen können Sie leider nicht zurück in der gesetzliche Versicherung. Die einzige Möglichkeit um Ihre Kosten zu senken, sehe ich darin , daß Sie mir Ihrer Versicherung eine Reduzierung des Leistungsumfanges vereinbaren.

Dies gilt auch, wenn Ihre Frau in die GKV kommen sollte.

Ich bedauere Ihnen leider keine erfreulichere Auskunft gegeben zu haben.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Klaus Wille
Rechtsanwalt und Fachanwalt für Familienrecht

Breite Str. 147 - 151
50667 Köln
Tel.: 0221/ 272 4745
Fax: 0221/ 272 4747
www.anwalt-wille.de
anwalt@anwalt-wille.de

Hinweis
Die vorstehende Beantwortung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Die von mir gegebene Antwort ist eine überblicksartige Beantwortung. Außerdem ist die Beantwortung der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars und kann - insbesondere in den Fällen, in denen die notwendigen Unterlagen (z.B. Verträge, Versicherungsbedingungen, Gerichtsurteile, Schreiben von Dritten) nicht vorlagen - eine Beratung durch einen Rechtsanwalt nicht ersetzen.

Nachfrage vom Fragesteller 10.05.2008 | 20:04

Eine Reduzierung des Leistungsumfanges in meiner privaten KV scheidet aus.Da dieser Tarif eh schon ein ET ( Einsteigertarif ) bei Abschluß war.Die private KV hat aber verständlicher Weise aufgrund meines Krankheitsbildes diesen Tarif in irgendeiner Form zu ändern.
Allerdings haben Sie keine für mich aufschlußreiche Antwort bezgl. der Möglichkeit eines evtl.Wechsels für mich, in die GKV nach Eheschließung gegeben.Eine Reduzierung in der GKV ist nicht das Thema für mich.Mir geht es um Kostenreduzierung.

Ist ein Wechsel Ihrer Meinung nach in die GKV für mich möglich, nach Eheschließung?
Unter Berücksichtigung meiner monatlichen Renteneinkünfte von ca. 1.150.--€?
Gibt es evtl.eine andere Möglichkeit?
Es wäre schön wenn Sie mir diesbezüglich ergänzend antworten würden.
Denn das ich nicht alleine ohne Eheschließung in die GKV wechsel kann-war mir ja schon fast klar und habe ich auch in meiner Fragestellung so formuliert.

Für eine ausführlichere Antwort in Bezug auf Eheschließung-GKV-Wechsel oder eine andere Alternative wäre ich Ihnen dankbar.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.05.2008 | 10:25

Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist nicht möglich.

Folgende Voraussetzungen müßten vorliegen, die bei Ihnen nicht vorliegen:

a) Der Kandidat ist Ehegatte eines Mitglieds der gesetzlichen Krankenversicherung
b) Der Kandidat verfügt über nur geringes Gesamteinkommen,
seit 2008: bis zu 355,00 € bzw. 400 € im Monat (ein Siebtel der Bezugsgröße nach § 18 SGB IV)

Sie verfügen aber definitiv über mehr Einkommen.

Sie können dies auch hier nachlesen:
http://www.die-gesundheitsreform.de/glossar/beitragsfreie_mitversicherung.html



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