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Krankenkassenbeitrag bei Unterhalt+Kindergeld als Einkommen

24.03.2009 19:57 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Hallo,

ich bin Mutter von 2 Kindern (8 & 17J) und geschieden. Mir geht es im folgenden um die Hoehe meines Beitrages zur gesetzlichen Krankenkasse.
Bis zur Scheidung war ich familienversichert.
Danach bezog ich Hartz IV und lebte in einer vom Sozialamt bezahlten Wohnung.
Jetzt lebe ich seit ca. 1,5J mit beiden Kindern bei meinem neuen Lebensgefaehrten. Da wir als Bedarfsgemeinschaft gelten und er festangestellt ist, erhalte ich keine Leistungen vom Amt mehr. Demzufolge musste ich mich freiwillig krankenversichern.

Wegen einer Erkrankung wurde ich vom Arbeitsamt an den Rentenversicherungstraeger abgegeben, da ich "nicht vermittelbar" bin. Ich habe einen Schwerbehindertenausweis (50%) und vor einem Jahr auch einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente gestellt, der aber nun abgelehnt wurde - ich werde in Widerspruch gehen. Ich selbst verfuege also ueber keinerlei Einkommen. Hier mal die konkreten Zahlen:
Kindes-Unterhalt 245+288Euro
Kindergeld 2x 154Euro
Einkommen meines Lebensgefaehrten 2360Euro netto
= ca. 3200Euro
-----
Mein Lebensgefaehrte zahlt die Kreditrate fuer die ET-Wohnung von ca. 930Euro/M
und fuer einen Privatkredit ca. 370Euro/M
die Nebenkosten belaufen sich auf ca. 250Euro/M
-----
Also bleiben uns rechnerisch zu viert ca. 1650Euro/M fuer Versicherungen, Telefon, Schulbedarf und sonstige Lebenshaltung.

Ist es rechtens, dass ich unter diesen Umstaenden einen GKK-Beitrag von 141Euro (sozusagen von Unterhalt und Kindergeld) zahlen muss?

Vielen Dank im Voraus fuer die Hilfe!

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage beantworte ich wie folgt:

Ein Krankenversicherungsschutz besteht für Sie, wenn Sie sich freiwillig bei einer gesetzlichen Krankenkasse versichern.

Die Beiträge für sonstige Mitglieder der Krankenkasse ohne Krankengeldanspruch(z. B. Nichterwebstätige) liegen, wenn keine oder monatliche beitragspflichtige Einkünfte unter € 840,00 bestehen, bei einem Beitragssatz von 14,9% aus dem Betrag von € 840,00.
Auch wenn Sie also keine eigenen Einkünfte haben und weder Arbeitslosengeld I noch II beziehen, können Sie einen Krankenversicherungsschutz nur über eine freiwillige Versicherung mit den entsprechenden Tarifen erhalten.
Etwas anderes würde nur dann gelten, wenn Sie sich wiederverheiraten oder künftig Rente beziehen.

Mit freundlichen Grüßen
Rechtsanwältin

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