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Krankenkassenbeiträge


16.07.2005 07:33 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Sehr geehrte Damen und Herren,

anbei folgende Fragen:

1)Kann sich ein Beamter heute auch in der gesetzlichen Krankenversicherung versichern lassen, und wenn ja unter welchen Voraussetzungen?

2)Wird sich daran etwas ändern, sobald wir in Deutschland eine "Kopfpauschale" haben? Können also Selbstständige und Beamte
auch in das Prämienmodell von CDU/CSU einzahlen? Angesichts der fixen Beiträge würde dies doch gerade diese Berufsgruppen entlasten, richtig?

(Ich gehöre (noch) nicht zu diesen Gruppen)

Mit freundlichen Grüßen

ein Neugieriger Student, der von Politik wenig versteht
16.07.2005 | 07:50

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Beamte sind gemäß § 6 SGB V von der Sozielversicherungspflicht befreit.
Gleichzeitig gehören Sie theoretisch gem. § 9 SGB V zu dem Personenkreis, der freiwillig versichert sein darf, wobei dies für Beamte in der Regel nicht attraktiv ist. Da der Dienstherr (also das Land oder der Bund) über die Beihilfe die Hälfte der Kosten im Krankheitsfall übernimmt, führt ein Verbleib in der GKV zu einem Versicherungsschutz, der in der Regel teurer ist, als eine PKV. Denn er deckt den Gesamtumfang ab. Die Beihilfe ist ein eigenständiges Krankenfürsorgesystem, das die Eigenfürsorge des Beamten ergänzen soll. Dabei beteiligt sich der Arbeitgeber an den Krankheitskosten seiner Beamten im Umfang der Fürsorgepflicht. Die Höhe dieser Beihilfe ist prozentual sehr unterschiedlich und je nach Bundesland personen- oder familienbezogen.

Andererseits kann es im Hinblick auf Kinder attraktiv sein, in der GKV zu verbleiben, damit diese später familienversichert sind.


Was Ihre zweite Frage anbelangt, so sollten Sie sich mit der von Ihnen favorisierten Partei in Verbindung setzen. Ich werde hier nicht über ungelegte Eier spekulieren.

Mit freundlichen Grüßen
RA Fabian Sache


ANTWORT VON

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