Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Krankenkassen Beitrag ratenweise nachzahlen trotz widerspruch

| 11.09.2009 01:24 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Hallo,

ich bin freiberuflich tätig und muss nach Abgabe meiner Steuerbescheides 2008 an die Krankenkasse einen höheren Betrag nachzahlen.

Nach Besuch meines neuen Steuerberaters stellte sich heraus das meine Umsatzsteuererklärung 2008 und damit auch meine private Steuererklärung fehlerhaft sei. Diese wird nun korrigiert zu meinen Gunsten.

Dies habe ich der Krankenkasse soweit mitgeteilt (Einspruch gegen den Beitragsatz wurde von mir fristgerecht gestellt).

Die Krankenkasse besteht allerdings auf den offen Betrag (auf Basis der fehlerhaften Steuererklärung). Jetzt bietet mir die Kasse an die Summe in Teilzahlung zu begleichen und hat mir die Ratenzahlungsvereinbarung zu kommen lassen.

Dort steht allerdings das ich die noch (falsche) offene Summe mit der Unterzeichnung anerkenne - was ich ja nciht tue und mit meinem Widerspruch belegt habe.

Da die Krankenkasse momentan druck macht und die steuerliche Korrektur noch Zeit braucht bräuchte ich ein Rat zur richtigen Vorgehensweise in dieser Situation.




-- Einsatz geändert am 11.09.2009 01:35:08
Eingrenzung vom Fragesteller
11.09.2009 | 01:30

Sehr geehrter Fragestellern

vielen Dank für Ihre Frage, die ich gerne im Rahmen einer ersten Einschätzung beantworte:

Widerspruch und Klage gegen den Beitragsbescheid entfalten keine aufschiebende Wirkung - sie müssen gleichwohl zahlen.

Sie können jedoch mit den Argumenten Ihres Steuerberaters beim Sozialgericht die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung beantragen. Das Verfahren ist gerichtskostenfrei. Es kann vor allem dann Erfolg haben, wenn die Steuerklärungen/-bescheide offensichtlich fehlerhaft sind und sich daraus ergibt, dass mit hoher Wahrscheinlichkeit niedrigere Beiträge festzusetzen sind.

Weiter rate ich Ihnen, eine Erklärung abzufassen, dahingehend dass Sie die Zahlungskonditionen der Ratenzahlungsvereinbarung, jedoch ohne Anerkenntnis sich zu eigen machen, da Sie in der Anerkenntnis eine unzulässige Knebelung sehen. Sie sollten dann auch unverzüglich mit der Ratenzahlung beginnen und diese nachweisen.

Zum Abschluß noch folgendes: SIe sind Mitglied dieser Krankenkasse, nicht ihr Gefangener: Sie sollten daher an Ihre Versichertenvertreter (Vorstand zur Kenntnis) über das Vorgehen der Krankenkasse schreiben und sich beschweren. Darüber hinaus können Sie sich bei Länderkassen (z.B. AOK) beim Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen Außenstelle Essen
Kopstadtplatz 13
45127 Essen

bei bundesweiten Kassen beim Bundesversicherungsamt
Friedrich-Ebert-Allee 38
53113 Bonn
Tel.: 0228/619-0
Fax: 0228/619-1870
E-Mail: poststelle@bva.de
Homepage: http:www.bva.de

beschweren.

Ich hoffe, dass meine Auskünfte Ihnen geholfen haben und eine erste Orientierung in der Sache ermöglichen. Bitte berücksichtigen Sie, dass dies auf der Grundlage der von Ihnen gegeben Informationen beruht. Ohne konkrete Kenntnis der Steuererklärungen- und -bescheide, der Beitragsbescheide etc.können hier nur Orientierungshinweise gegeben werden. Abweichungen, die Ihnen geringfügig erscheinen mögen, können schon zu erheblich unterschiedlichen Bewertungen in der Angelegenheit führen.

Sehr gerne können Sie mich in dieser Angelegenheit auch beauftragen. Dank Email, Fax und Telefon stellt auch die Vertretung über größere Entfernung kein Problem dar.

Abschließend darf ich Sie auf die Möglichkeit der (kostenlosen) Nachfrage hinweisen.

Ich wünschen Ihnen alles Gute und Standhaftigkeit und Erfolg bei Ihren Bemühungen und verbleibe

Bewertung des Fragestellers 13.09.2009 | 01:09

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

Stellungnahme vom Anwalt:
Jetzt Frage stellen