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Krankenkasse zahlt nicht

19.02.2013 07:36 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Wir sind deutsche, die in der Schweiz wohnen und in Deutschland privatversichert sind, bei einer "Auslandskrankenversicherung". Eine Behandlung in chinesischer Medizin wurde 2009 bezahlt. Letztes Jahr lehnte die Versicherung jedoch eine Übernahme der Kosten bei einem anderen Behandler ab, obwohl sie den Therapeuten grundsätzlich akzeptiert hat. Die Methoden wären "wissenschaftlich nicht bewiesen". Um die Fälle 2009 und 2012 zu vergleichen, fehlten die alten Unterlagen. Eine lange E-Mail Korrespondenz blieb ohne Erfolg. Der Ombudsmann der Krankenkassen erklärte sich für nicht zuständig, weil die besagte Versicherung nicht Mitglied im Bundesverband ist.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für die Anfrage. Vorweg möchte ich Sie darauf aufmerksam machen, dass dieses Forum dafür gedacht ist, einen ersten Eindruck zu der Rechtslage zu vermitteln. Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Teilen des Sachverhalts kann es durchaus zu einer anderen rechtlichen Beurteilung kommen.

Leider haben Sie keine konkrete Frage gestellt. Ich gehe aber davon aus, dass Sie wissen möchten, ob Ihre private Krankenversicherung die Kosten für Behandlung mit chinesischer Medizin zu übernehmen hat. Es ist in den letzten Jahren häufiger zu beobachten, dass die privaten Krankenversicherungen alternative Heilmethoden in weniger Fällen übernehmen als noch vor einigen Jahren. Daher kann es durchaus sein, dass Ihre Versicherung die Behandlung 2009 noch übernommen hat und nun ablehnt. Letztlich kommt es aber darauf an, ob Ihre Krankenkasse nach Ihrem Vertrag verpflichtet ist, die Kosten der Behandlung zu übernehmen. Dies kann ich ohne Kenntnis Ihres Vertrages und der Behandlung aber nicht beurteilen. Ich würde Sie daher bitten, mir den Vertrag und die bisherige Korrespondenz mit der Versicherung über meine Email zukommen zu lassen. Ich werde diese dann prüfen und Ihnen meine Einschätzung mitteilen.

Der Ombudsmann der Privaten Kranken- und Pflegeversicherung kann in der Tat nur tätig werden, wenn das betreffende Krankenversicherungsunternehmen Mitglied im Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. ist. Dies ist in § 2 Abs. 2 S. 3 des Statuts des Ombudsmanns Private Kranken- und Pflegeversicherung geregelt.


Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort weitergeholfen zu haben. Sollte Ihnen noch etwas unklar sein, dürfen Sie gerne die Nachfragemöglichkeit nutzen. Wenn Sie zufrieden sind, würde ich mich über eine positive Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen
Yvonne Bellmann
Rechtsanwältin

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