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Krankenkasse lehnt Kur für ein Kind ab,da es bei Papa gemeldet ist

13.05.2016 16:33 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Stefan Steininger


Hallo,
habe heute den Bescheid der Krankenkasse bekommen, dass meine Mutter Kind Kur
genehmigt wurde.
Allerdings nur für einen meiner Söhne.
Beide haben vom Arzt bescheinigt bekommen, dass eine Kur von nöten wäre.
Die Krankenkasse lehnt ab, mit der Begründung dass mein Sohn bei Papa gemeldet ist und ich als Mutter somit mein Kind nicht Betreue und Versorge.
Mein Noch-Mann und ich sind uns einig, dass die Kinder zusammen fahren sollten, auch wegen der Trennung. Ausserdem haben wir gemeinsames Sorgerecht.
Was kann ich tun?

Einsatz editiert am 13.05.2016 19:14:25

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Sie können gegen die Entscheidung Widerspruch einlegen. Da dieser Kostenfrei ist, sollzen Sie es auf jeden Fall versuchen.

Allerdings sehe ich nur geringe Erfolgsaussichten.

Denn dir Voraussetzungen dürfen nicht vorliegen.

Für die Bewilligung einer Leistung nach § 24 SGB V erforderliche Voraussetzungen ergeben sich aus dem mit der Vorschrift verfolgten Zweck, mit den besonderen Vorsorgemaßnahmen die Belastungen zu mindern, die wesentlich im Zusammenhang mit der Stellung der Versicherten als Eltern eines oder mehrerer Kinder stehen. Ein Anspruch auf (stationäre) Vorsorgeleistungen nach § 24 SGB V kann nur bestehen, wenn die Gesundheitsstörungen gerade auf den mit der Elternschaft einhergehenden besonderen Belastungen beruhen (LSG Berlin-Brandenburg v. 24. September 2012 –L 9 KR 312/12 B ER – juris Rn 2; SG Karlsruhe v 28. Oktober 2010 – S 3 KR 2544/09 – juris Rn 16).

Auf Grund des Getrenntlebens erscheint dies nicht gegeben.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


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