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Krankenkasse fordert zur Reha auf

| 6. März 2021 07:44 |
Preis: ***,00 € |

Sozialversicherungsrecht


Guten Morgen,

auch ich habe das Schreiben meiner Krankenkasse erhalten, dass ich innerhalb einer Frist von 10 Wochen, einen Reha Antrag stelle. Ich bin seit dem 04.06. AU und die KK zahlt aber erst seit Anfang Dezember das KG, da ich vorher eine 26 wöchige Lohnfortzahlung habe.
Es geht mir jedoch um die Tatsache als solche, dass ich auch eine Reha beantragen würde, jedoch lieber eher als später zurück in den Beruf möchte.
Nun zu meiner Frage:

Kann ich innerhalb dieser 10 Wochen Frist trotzdem oder dennoch eine Wiedereingliederung beantragen, welche weiter über die KK läuft, unter Fortzahlung des Krankengeldes?
Oder könnte dann der Verlust des Krankengeldes drohen?

Könnte sich die Krankenkasse dagegen stellen und weiterhin darauf bestehen, auch wenn meine behandelnde Ärztin mir dies positiv bescheinigen würde, dass einer Wiedereingliederung nichts im Weg steht?

Denn für mich ist das jetzt alles "dumm gelaufen", zudem ich der Meinung bin, dass ich wohl nicht noch weiter eine vielleicht mehrmonatige Wartezeit auf eine Reha in Kauf nehmen müsste, wenn ich vorher eine erfolgreiche Wiedereingliederung durchführen könnte und wieder arbeitsfähig wäre.

Ich hoffe ich habe das irgendwie klar formuliert was meine Anliegen sind.

Dankeschön.

MfG

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Selbstverständlich können Sie einen Antrag auf Wiedereingliederung stellen, insbesondere dann, wenn er ärztlich beführwortet wird.

Das Problem ist, dass aufgrund der bisherigen Dauer die Krankenkasse refelxartig die Aufforderung schickt, einen Rehaantrag zu stellen, denn nach § 50 Abs. 3 SGB V enfällt das Krankengeld, wenn der Antrag nicht gestellt wird.

Das machen die Krankenkassen, um sich Krankengeld zu sparen.

Daher würde ich Ihnen raten, vor Ablauf der 10 Wochenfrist, je nachdem die Wiedereingliederung läuft, den Antrag auf eine Reha zu stellen, um sich im Falle einer negativen Wiedereingliederung den Anspruch auf Krankengeld zu erhalten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 8. März 2021 | 11:57

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