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Krankenkasse - Übernahme Magenband

26.02.2008 16:31 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,
ich leider unter sehr starkem Übergewicht (BMI 40,7) und etlichen Begleiterkrankungen (Diabetes, Gelenkprobleme). Etliche Diaten habe ich ausprobiert und unterlag immer nach kurzer Zeit dem JoJo Effekt. Ich habe mich nun entschieden eine Magenband Operation vornehmen zu lassen und habe einen Antrag bei der Kasse (DAK) gestellt. Der MDK hat diesen Antrag abgelent, da ich unter einer bipolaren Störung leide. Diese sei eine Kontraindikation für eine solche Operation. Im Ärzteblatt findet sich der Artikel "Psychosomatische Aspekte der Adipositaschirurgie: Was ist empirisch gesichert?", aus dem klar hervorgeht, dass psychische Störungen keine Kontraindikation für eine adipositaschirurgische Maßnahme darstellen.

Kann ich unter Bezugnahme auf oben genannten Artikel einen Widerspruch bei der Kasse einlegen und wie schätzen Sie dann meinen Chancen auf Übernahme der Operation ein? Vielen Dank für Ihre Antowrt und herzliche Grüße
Anna

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte:

Sie sollten unbedingt einen Widerspruch - innerhalb der vierwöchigen Frist – einlegen und sich dabei auf den genannten Artikel beziehen. Wie ich Ihrer Schilderungen entnehme, haben Sie schon alles Mögliche versucht und leiden sehr unter Ihrem Übergewicht. Wenn Sie sich aus diesem Grund für die Magenband - OP entschieden haben, ist das sehr gut nachvollziehbar und Sie sollten dafür kämpfen.
Sie müssen damit rechnen, dass die Krankenkasse unter Hinweis auf die Stellungnahme des MDK Ihrem Widerspruch nicht abhilft. Gegen den ablehnenden Bescheid in Form des Widerspruchsbescheides sollten Sie dann Klage bei dem zuständigen Sozialgericht erheben. Sollte eine Prozessführung aus finanziellen Gründen unmöglich sein, kann Prozesskostenhilfe beantragt werden. Gerne unterstütze ich Sie in dem Verfahren. Ob das Gerichtsverfahren erfolgversprechend sein wird, kann ich ohne Kenntnis der Details Ihres Falles hier nicht beurteilen. Trifft es tatsächlich zu, dass eine bipolare Störung eine Magenband-OP nicht kontraindiziert, dürften Ihre Chancen recht gut stehen.
Bitte kontaktieren Sie mich im Bedarfsfall unter der angegebenen Adresse.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung in der Sache gegeben habe. Bei Unklarheiten nutzen Sie die einmalige kostenlose Nachfrage.
Einstweilen verbleibe ich

mit freundlichen Grüßen

U. Fürstenberg
- Rechtsanwältin

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