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Krankenkasse Nachzahlung trotz E104 ?

19.05.2014 00:20 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich bin Italiener und seit Jahren bin ich oft in Deutschland Unterwegs. Ich bin immer wieder einiger Zeit in Deutschland geblieben, dann wieder in Italien, oder anderswo in Europa. Beruflich bin ich viel Unterwegs.
Ich habe eine Internet Firma gegründet, die meine zwei Mitarbeitern in Berlin geführt haben, wenn ich weg war. Es lässt sich auch sehr gut per Internet regeln. Immerhin habe ich mehr Zeit im Ausland als in Deutschland verbracht.
Im Januar habe ich (in Italien) meine Frau heiratet und wir haben uns entschieden, doch in Berlin zu bleiben.
Wohnung gefunden, Anmeldung, Italienische Krankenkassen- Verhältnis beendet ( war in Italien versichert), bei TK als Freiwillig ein Vertrag unterschrieben.

Modul E104 habe ich abgegeben. Das ist mein Beweis dass ich bis den 1.4 2014 in Italien staatlich krankenversichert war.

Seit den 2.4 2014 bin ich bei der TK versichert.

Vor kurzem, per Telefon teilte mir eine Sachbearbeiterin von TK dass sie den E104 nicht versteht, weil es auf Italienisch ist, obwohl das international anerkannt ist.

Jetzt fördert sie schriftlich Unterlage zu prüfen seit wann ich in Deutschland bin " um die Höhe der Beiträge korrekt zu rechnen".
Nun ich war nie lange und nicht kontinuierlich in Deutschland: mein Hauptwohnsitz war bis dato in Italien, wo ich auch versichert war ( die Italienische Versicherung gilt Europaweit, wenn man auf Reise ist).

Da habe ich mein Soziallebens weiter geführt, mich vor kurzem operieren lassen, heiratet.

Ich vermute, TK versucht, rückwirkend Nachzahlungen zu rechnen für die größtmögliche Zeitspanne, obwohl ich schon staatlich versichert war.

Was soll ich jetzt nun tun um überhaupt so eine ungerechte Kalkulation vorbeugend zu vermeiden?



vielen Dank im Voraus




Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die Krankenversicherung kann Beiträge bis zu vier Jahren rückwärts fordern aber nur dann, wenn Versicherungspflicht bestanden hat.

Nach Ihrer Schilderung haben Sie aber durchgehend Versicherungsschutz in Italien, einem EU-Land, gehabt, und sich nur gelegentlich beruflich hier aufgehalten. Ihren Hauptwohnsitz hatten Sie nachweislich in Italien.

Da Sie Ihren Wohnsitz nunmehr dauerhaft hier nehmen, können Sie eine Versicherungspflicht gem. § 5 Nr. 13 auch erst jetzt begründen.

Die Krankenkasse kann daher erst seit Beginn der Mitgliedschaft, verbunden mit dem Hauptwohnsitz von Ihnen Beiträge verlangen.

Es findet nach Ihrer Mitteilung ein sogenanntes Anhörungsverfahren statt. Dort können Sie dies so schildern, wie ich es beschrieben habe.

Sollte ein entsprechender Forderungsbescheid kommen, können Sie hiergegen Widerspruch einlegen.

Den Widerspruch können Sie selber führen oder einen Anwalt beauftragen. Wenn Sie mich beauftragen, wird die hier gezahlte Gebühr auf die Tätigkeit angerechnet (dass heißt mit den Kosten für ein Widerspruchsverfahren verrechnet).


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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