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Krankengeldbezug - Einstellung


| 01.09.2017 11:43 |
Preis: 28,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



Guten Tag,

Ich bin seit Januar im Krankengeld. Heute hat mir die Krankenkasse einen Brief geschrieben, dass die Krankengeldzahlung Ende September eingestellt wird weil die Höchstgrenze von 78 Wochen erreicht wurde.

Man beruft sich auf Krankeitstage in den Jahren 2013-2015 mit der selben Krankheit.
Dort wurden auch Zeiträume mit einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung ohne Krankengeldbezug genannt.
Wenn ich die angegebenen Tage zusammen rechne, komme ich auf insgesamt gut 500 Tage und nicht auf die vollen 546 Tage.

Seit 2015 war ich wegen dieser Erkrankung nicht mehr krank und durchgehend erwerbstätig.

Habe ich aufgrund der Blockfrist von 6 Monaten nicht Anspruch auf theoretische 78 Wochen?
Wenn nicht zählen doch nur Krankheitstage innerhalb 3 Jahren?

Des Weiteren wurde eine bereits abgelaufene Frist zum Einspruch im Brief abgedruckt. Diese Frist ist vor der Erstellung des Schreibens schon abgelaufen (Schreiben erstellt vor 2 Tagen, Einspruchsfrist abgelaufen vor 2 Wochen).

Bitte um Beantwortung oben genannter Fragen.
Was raten Sie mir?

Vielen Dank für die erste Einschätzung...
Sehr geehrter Ratsuchender,

die Entscheidung der Krankenkasse ist so nicht nachvollziehbar.

Die erste Blockfrist wegen der Erkrankung umfasst den Zeitraum bis 2013-2016, mithin drei Jahre. Ab diesem Zeitpunkt dürfte die neue Blockfrist begonnen haben.

Nach Ihrer Darstellung waren Sie auch 6 Moante, mithin sogar mehr, erwerbstätig.

Sie sollten daher an Hand der Unterlagen dieses vor Ort prüfen lassen.

Das gilt zudem wegen der genannten Frist. Wenn Sie das Schreiben der Krankenkasse auch erste jetzt erhalten haben, beginnen Fristen auch erst ab diesem Zeitpunkt. Es müsste aber an Hand der Unterlagen genau geprüft werden, was genau in diesem Schreiben ausgeführt ist.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 02.09.2017 | 08:45

Guten Tag,

muss ich mich trotz Einspruch wie im Schreiben hingewiesen bei der Agentur für Arbeit melden?

Ich bin gesundheitlich körperlich derzeit kaum in der Lage aus dem Haus zu kommen.
Wie ich am Montag zum Termin beim Anwalt kommen soll ist mir noch ein Rätsel...

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.09.2017 | 09:41

Sehr geehrter Ratsuchender,

das Problem ist natürlich, dass mir der Inhalt des Schreibens nicht bekannt ist.

Sofern Sie sich bei der Agentur für Arbeit melden müssen, sollten Sie dieses auch wenn möglich machen. Kommen Sie nicht aus dem Haus, sollten Sie sich auf jeden Fall telefonisch melden.

Sie können auch per Email Kontakt zu einem Anwalt herstellen. Die Schreiben können dann per Mail übermittelt werden und so können Sie die Prüfung ermöglichen.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg und baldige Genesung.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 04.09.2017 | 15:19


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