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Krankengeld/Lohnfortzahlung

17.07.2013 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


14:09

Angestellt ab dem 01.06.2013. Kündigung in der Probezeit erhalten am 11.07.2013 (2 wöchige Kündigungsfrist) zum 31.07.2013.

Lange davor bereits Rückenprobleme gehabt (die den Ärzten bekannt waren), jedoch NIE krankgemeldet.

Kündigung erfolgte OHNE einen Krankheitsfall!!

Frage: Wenn eine Krankmeldung vor dem Ausscheiden (also vor dem 31.07.2013) erfolgt, WER und OB und für WIE LANGE kann eine Entgeltfortzahlung bzw. Erhalt des Krankengelds erfolgen?

Im Internet sind nur Aussagen zu finden, dass der Arbeitgeber nur dann bis zu 6 Wochen zahlt, wenn die Kündigung auf die Krankheit zurückzuführen war - springt dann die Krankenkasse ein?

Danke!!

Einsatz editiert am 17.07.2013 12:14:47

17.07.2013 | 12:49

Antwort

von


(487)
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Sehr geehrter Fragesteller,

zunächst vielen Dank für Ihre Anfrage.

Die Entgeltfortzahlung wird im Krankheitsfall für die Dauer von maximal sechs Wochen geleistet( §§1ff. EFZG ) Allerdings nur solange das Arbeitsverhältnis besteht und dies endet bei Ihnen aufgrund der Kündigung am 31.07.2013.

Fazit: Der Anspruch auf Entgeltfortzahlung endet mit Ihrem letzten Beschäftigungstag.Ihr Arbeitgeber hat demnach, falls Sie sich krank melden, allenfalls bis zum 31.07.2013 das Gehalt weiter zu zahlen. Mit der Kündigung bzw. deren Gründe hierfür hat der Anspruch auf Entgeltfortzahlung nichts zu tun.

Mit freundlichem Gruß

Peter Dratwa
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 17.07.2013 | 12:57

Sehr geehrter Herr Dratwa,

das ist mir völlig klar, diese Gesetzesregelung habe ich bereits auch selbst gelesen und ich fände es schade, dass ich nur bei dieser pauschalisierten Art der Antwort Geld bezahlt habe.

Die Frage war, ob ich vielleicht von der Krankenkasse (wenn schon nicht vom Arbeitgeber) bei einer "ÜBER das Beschäftigungsende HINAUS andauernden Krankmeldung" weiterhin Geld (ob Krankengeld oder die Lohnfortzahlung, oder wie auch immer es heißt) erhalte?

Angenommen, ich melde mich am 29.07. (3 Tage vorm Ausscheiden) für 2 Wochen bis zum 10.08 krank.

Zahlt mir dann jemand in diesem "ÜBER das Beschäftigungsende HINAUS andauernden Krankmeldung" irgendwelche Leistungen (und ich meine nicht das Arbeitslosengeld 1 bzw. 2)?

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 17.07.2013 | 14:09

Sehr geehrter Fragesteller,

in der Tat ist es leider so, dass bei einer über den 31.07.2013 hinausgehenden Erkrankung weder Ihr ehemaliger Arbeitgeber zur Zahlung von Lohn noch die Krankenkasse zur Zahlung von Krankengeld verpflichet ist.

Bei einer Krankmeldung zum 29.07 hätten Sie für drei Tage Anspruch auf Lohnfortzahlung, ab dem 01.08.2013 tritt die Arbeitsagentur in die Entgeltfortzahlung im Krankeheitsfall ein und zwar in Höhe des Arbeitslosengeldes. Sie müssen sich also auch bei der Arbeitsagentur für Arbeit krank melden.

Sie müssen auch zwischen Lohnfortzahlung und Zahlung von Krankengeld unterscheiden.

Wenn Sie w ä h r e n d des Beschäftigungsverhältnisses erkranken, dann haben Sie für maximal sechs Wochen Anspruch auf Lohnfortzahlung gegen Ihren Arbeitgeber( § 3 EFZG )

Erst Ablauf der maximalen Entgeltfortzahlungsfrist von sechs Wochen erhalten Sie von Ihrer Krankenkasse Krankengeld ( 70% des Lohns). Krankengeld kommt demnach erst nach Ablauf der sechs Wochen Frist in Betracht.

ANTWORT VON

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