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Krankengeld ab 42.Tag / Kassenbeiträge

05.03.2015 19:38 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von

Rechtsanwalt Michael Grübnau-Rieken, LL.M., M.A.


sehr geehte Damen und Herren,
seit einigen Jahren bin ich chronisch krank. ich bin schmerzpatient, was mit der Zeit auf meine Psyche gegangen ist, sodaß ich seit letztem Sommer starke Depressionen bekommen habe.
Im rahmen dieser Depressionen konnte ich meine Dinge des Alltags nicht mehr in normalem Umfang verrichten. Letzten Herbst gab es mit meiner Nachbarin zusätzlich einen Streit, der mich total aus der Bahn geworfen hat.

Auf meinem Schreibtisch haben sich Briefe, Anfragen etc. gestapelt und ich habe einfach nicht mehr geschafft, sie abzuarbeiten. Unter diesem Stapel lagen auch mehrere Einnahmeanfrgen meiner Krankenversicherung (ich bin freiwillig gesetzlich versichert). Ich konnte diese Anfragen nicht fristgerecht abwickeln, sodaß ich dann ein Schreiben bekam, daß ich aufgrunddessen in die höchste Beitragsstufe eingestuft werde.

Auf dieses Schreiben hin rief ich die TKK an und schilderte meine Situation: ich befinde mich Einnahmetechnisch unter dem Existenzminimum. Der Sachbearbeiter riet mir, möglichst bald meinen Einkommensteuerbescheid 2011 / 2012 nachzureichen, dann würde ich auch weiter richtig eingestuft. Das hatte ich auch vor... kurz danach gab es den Streit mit meiner Nachbarin, der mich psychisch total aus der Bahn warf, und ich rutschte sehr tief in eine Depression. Alles war wie in Watte und ich war unfähig, meine Dinge zu regeln. Bald schon wurde ich krankgeschrieben und bin seither nicht wieder gesund geworden.

Seit Herbst letzen Jahres hat nun die TKK die Höchstbeiträge bei mir abgebucht (über750Eur). Ich hatte keine Kraft, mich zu wehren...erst jetzt, 4 Monate später kann ich langsam meine Dinge wieder ordnen. Die Techniker Krankenkasse hat die Höchstbeiträge von meinem Konto abgebucht, seit september...im Oktober wurde ich krankgeschrieben...die TKK buchte weiter immer den höchsten Beitrag ab. Ab 42. Tag bekomme ich Krankengeld "70% des Einkommens für das ich zuletzt Beiträge bezahlt habe" - steht im Internet.

Dieses Krankengeld hat die TKK dann nach dem MINDESTBEITRAG berechnet, während sie weiter den HÖCHSTBEITRAG abbuchte - obwohl ich mündlich Bescheid gegeben hatte, was los ist...

ich kann mich nicht wehren...und das wird ausgenutzt von der TKK...das hat auf mich die Auswirkung, daß ich wieder einen Zusammenbruch hatte. Heute bekam ich ein Schreiben
daß die TKK mir die zu hoch berechneten Beiträge nicht zurückerstattet - obwohl das an meine Existenz geht. Ich habe aufgrund meiner Erkrankung bereits seit ca. 5 Jahren immer nur ein Einkommen am Existenzminimum ... wo kann ich Hilfe bekommen?

Ich bin der Meinung entweder muß sich das Krankengeld aus dem hohen Beitrag, den meine Krankenkasse von mir abbuchte errechnen, oder - wenn mein Krankengeld aus dem niedrigen Beitrag berechnet wird, müssen mir die zu viel abgebuchten Beiträge zurückerstattet werden.

Wer kann mir helfen? Durch die Depressionen bin ich nicht in der Lage mich richtig auszudrücken...wer kann mir helfen?

C.H.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Offensichtlich scheint es einen Bescheid zugeben, aus dem die Kasse für Sie ersichtlich nur den geringsten Beitrag berechnet.

Sollte dies der Fall sein, fordern Sie die Kasse zunächst auf,künftig nur den Beitrag laut Bescheid einzuziehen und teilen Sie mit, dass Sie alles andere als Mißbrauch der Abbuchungsvollmacht ansehen.

Weiterhin fordern Sie die Kasse auf, zu viel gezahlte Beiträge zurück zu zahlen.

Wenn Sie diesbezüglich Hilfe benötigen, senden Sie mir bitte den Bescheid (vorzugsweise als PDF), aus dem sich der Beitrag ergibt.

Meine Mailadresse finden Sie in einem Profil.

Das Nötige werde ich dann veranlassen.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

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