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Krankengeld - Wie kann ich gegen diesen Mitarbeiter der Krankenkasse vorgehen?

02.04.2010 23:04 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Abend,

ich bin seit dem 25.02.2010 wegen Psychischer Probleme (streß auf arbeit) Krank geschrieben und wurde am 1.3.2010 fristlos gekündigt.
Gegen meine fristlose Kündigung wurde über Verdi eine Klage eingereicht und es läuft noch (also ohne Ausgang und noch offen).
Da ich ja fristlos Gekündigt bin bekomme ich ja vom Arbeitgeber kein Krankengeld und somit dann von der Krankenkasse für 74 Monate?
Bis heute habe ich noch kein Krankengeld von der Krankenkasse bekommen mit der Begründung das sie meine alte Firma angeschrieben haben um erklärt zu bekommen warum ich fristlos gekündigt bin.
Mein Arbeitgeber hat sich schriftlich gemeldet und bestätigt das ich fristlos Gekündigt bin.
Nun will der Krankenkassenangestellte ( der mein Fall bearbeitet) bei meiner Ärztin schriftlich nachfragen ob ich Teilzeitarbeiten kann.


Meine 1. Frage ist: darf die Krankenkasse die Krankengeldzahlung verweigern oder raussögern?

2.Frage: Kann/darf er das Nachfragen und muss die Ärtzin antworten?


3. Wie kann ich gegen diesen Mitarbeiter der Krankenkasse vorgehen um mein Krankengeld vom 25.02.2010 bis heute zu bekommen?


4. Kann er von mir verlangen das ich Teilzeitarbeiten(ich weiß gar nicht wo ich arbeiten soll,müsste mich doch dann erst mal arbeitslos melden wenn ich gesund geschrieben bin und dann bekomme ich doch eine Speere vom 1/4 Jahr weil ich doch fristlos gekündigt bin) kann und dann erst mein noch offenes Krankengeld auszuzahlen?


Ich weiß nicht warum solch ein Problem daraus gemacht wird.
Bitte um Hilfe...

Danke

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

zu 1 und 2) Gemäß § 44 Abs. 1 SGB V (Sozialgesetzbuch, Fünftes Buch) haben Sie einen Anspruch auf Krankengeld, wenn Sie arbeitsunfähig sind. Selbstverständlich kann die
Krankenversicherung die Voraussetzungen, also das Vorliegen einer Krankheit nachprüfen. Dies liegt schließlich in Ihrem Interesse.

Zu 3) Um Ihren Anspruch auf Krankengeld (gerichtlich) durchzusetzen müssen Sie gegen Ihre Krankenkassen, nicht gegen den Mitarbeiter vorgehen. Wenn Sie vermuten, dass dieser für die Bearbeitung unverhältnismäßig lange benötigt, rate ich Ihnen sich zunächst bei dessen Vorgesetzten zu beschweren.

Zu 4) Wenn Sie einer Teilzeitbeschäftigung nachgehen könnten, wären Sie teilweise vermittelbar und hätte einen Anspruch auf Arbeitslosengeld, auch wenn hier dann eine Sperre vorliegen würde, die andere Gründe hat. Ob die Sperre berechtigt ist, klärt sich durch das bereits anhängige Gerichtsverfahren. Nach § 43 SGB I (Sozialgesetzbuch, Erstes Buch) ist die Krankenkasse vorschusspflichtig.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


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