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Krankengeld Sozialgesetzbuch


| 19.12.2010 20:08 |
Preis: ***,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Oliver Wöhler



Seit 17. August dieses Jahres ist mein Mann schwer erkrankt.(neben einer Herzerkrankung auch Depressionen u, Panikattacken).Aufgrund dieser Beeinträchtigung hat er es versäumt sofort die Krankmeldung zur AOK zu schicken u.seiner "Mitwirkungspflicht" nachzukommen.Wie üblich bekam er 6 Wochen Lohnersatz vom Arbeitgeber, hat aber erst zwei Wochen danach, am 3. November alle
Krankmeldungen u. ärztliche Gutachten von Internist u. Psychiater an die AOK nachgereicht.Seit Oktober haben wir also kein Krankengeld erhalten.
Nun habe ich mehrmals um zügige Bearbeitung gebeten u. nun einen Brief von der AOK erhalten dass das Krankengeld trotz aller Unterlagen nicht rückwirkend errechnet wird, sondern erst nach Ablauf d. 6wöchigen Frist, also erst ab dem 15.12.2010.Die letzten verstrichenen 2 1/2 Monate haben wir kein Geld bekommen.Gibt es eine juristische Möglichkeit das ihm zustehende Krankengeld rückwirkend einzufordern?
Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Frage.

Ich kann die Aussage der AOK nicht ganz nachvollziehen. Die Lohnfortzahlung durch den AG war bereits lange abgelaufen. Wenn ich Sie richtig verstehe, lagen der Krankenkasse ab 3.11. alle Unterlagen vor und damit begann dann der Anspruch auf Krankengeld, weil der Anspruch ruht, solange die Arbeitsunfähigkeit der Krankenkasse nicht gemeldet wird, vgl. § 49 I Nr. 5 SGB V. Ein weiteres Ruhen für 6 Wochen wäre nicht gegeben, weil ja keine Lohnfortzahlung durch den AG mehr erfolgt. Sozialleistungen werden generell ab Antragsstellung erbracht, es wird also keine Möglichkeit geben für Oktober Krankengeld zu erhalten, es sei denn, der AOK wäre die Arbeitsunfähigkeit bekannt gewesen. Allerdings müsste Krankengeld eigentlich ab dem 3.11. bewilligt werden, weil ab dann die Anspruchsvoraussetzungen vorgelegen haben.

Man muss aber klarstellen, dass eine entgültige Einschätzung erst bei vollständiger Kenntnis des Sachverhalts und insbesondere des Schreibens der AOK erfolgen könnte.



Bewertung des Fragestellers 20.12.2010 | 01:13


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"danke, sie haben mir erst mal geholfen.Nun habe ich wenigstens eine Grundlage um weiter auf unser zustehendes Geld hoffen zu können.
Herzliche Grüße
ulle59"