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Krankengeld-Richtig berechnet ?


05.03.2006 20:05 |
Preis: ***,00 € |

Versicherungsrecht, Privatversicherungsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Guten Tag.

Ich war in 2005 über 6 Monate arbeitsunfähig und habe nach Ablauf der 6 wöchigen Lohnfortzahlung durch meinem Arbeitsgeber von meiner Krankenversicherung ein 70%,gemäß der Satzung, vom
Bruttolohn abhängigen Krankengeld bekommen.

Zu ergänzen ist,daß ich zu 60% Schwerbehindert bin.

Kürzlich habe ich auf einer Webseite unter www.finanztip.de
entnommen,daß Kranken und Behinderten besondere Leistungen
seitens der Krankenversicherung zustehen.

Es wurde erwähnt,daß ein 80% vom Bruttolohn abhängigen
Krankengeld gezahlt werden muss,anstatt der zuletzt der 70%
von der Krankenversicherung geleistet.

Eine schriftliche Anfrage diesbezüglich bei der Krankenversicherung BKK Gruner+Jahr wurde bislang von 7 Tagen noch nicht beantwortet.

Bitte teilen Sie mir freundlicherweise mit,ob 70% oder 80 %
Krankengeld rechtens ist.

Dankeschön



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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

kranken und behinderten Menschen stehen im Bedarfsfalle besondere Leistungen zu.

Bei Arbeitsunfähigkeit durch Krankheit zahlt zunächst der Arbeitgeber regelmäßif für sechs Wochen den Lohn fort. Im Anschluss daran erhält der Arbeitnehmer Krankengeld von seiner Krankenkasse.
Das Krankengeld beträgt in der Tat 80 % des regelmäßigen Arbeitsentgeltes bzw. Arbeitseinkommens, soweit es sich um beitragspflichtiges Entgelt oder Einkommen handelt.
Krankengeld wird grundsätzlich ohne zeitliche Begrenzung gewährt. Für den Fall der Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit wird Krankengeld jedoch höchstens für 78 Wochen innerhalb von drei Jahren gewährt.
Wenn der Zeitraum überschritten wird, sollte rechtzeitig vor Ablauf des Krankengeldanspruches ein Rentenantrag und nach Ablauf des Krankengeldbezugs Antrag auf Arbeitslosengeld gestellt werden.

Ich hoffe, dass ich Ihnen weiterhelfen konnte.

Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -


info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de

Nachfrage vom Fragesteller 05.03.2006 | 21:55

Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt Roth,

vielen herzlichen Dank für die ausführliche Antwort
meiner Frage.

Letztlich möchte ich bitte noch erfahren ob ich nachträglich
bei meiner Krankenversicherung eine Neuberechnung aus dem Jahr
2005 erwirken kann und das zuwenig gezahlte Krankengeld
nachträglich beantragen bzw.nachfordern kann und wie die Chancen
auf einen positiven Ausgang sind.

Die Mitteilung meiner Schwerbehinderung habe ich erst kürzlich
mit dem letzten Anschreiben gemeldet.

Mit vielen Dank
und freundlichen Grüssen
U.Wagner

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 05.03.2006 | 22:17

Sehr geehrter Ratsuchender,

diesen Nachforderungsansprüch können Sie gegenüber Ihrer Krankenkasse geltend machen, da sie ja auch im Jahr 2005 schwerbehindert gewesen sind und hierüber im Besitze eines Nachweises sind.


Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt -

info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de

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