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Kranke Kanninchen in Zoohandlung gekauft


| 01.07.2005 15:39 |
Preis: ***,00 € |

Kaufrecht



Hallo,

ich habe, zusammen mit meiner Freundin, letze Woche zwei Kanninchen in einer Zoohandlung gekauft. Beide Kanninchen schienen gesund zu sein, der Stall war sauber (d.h. Sie hatten scheinbar keinen Durchfall) und auch sonst war äusserlich nichts zu erkennen. Nachdem Sie nun eine Woche bei uns zu Hause waren, bekamen Sie Durchfall und bei einem schwoll die Nase stark an.
Meine Freundin hat sich nun auf dem Weg zu einem Tierarzt gemacht und dieser musste dann gleich mehrere Krankheiten feststellen, wobei er feststellte, dass diese aus der Zoohandlung mit gebracht wurden. (Ein Ansteckung bei uns zu Hause ist auch nicht möglich, da die Kanninchen in Ihrer Eingewöhnungszeit nicht an die frische Luft durften oder mit Nassfutter versorgt wurden). Des Weiteren empfahl der Tierarzt diverse Futterzusätze (von Zoohandlung empfohlen) nicht zu verwenden.

Nun meine Frage kann man die Kosten für den Tierarzt und die Medikamente an die Zoohandlung weiterreichen? Welche Möglichkeiten hat man in einem solchen Fall den entstanden Schaden zu minimieren?

Vielen Dank für Ihre Antwort.

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Guten Tag!

Auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben kann ich Ihnen folgendes mitteilen:

Auch wenn Tiere juristisch gesehen keine Sachen sind, gelten jedoch die entsprechenden Vorschriften grundsätzlich genauso.

Da Sie die Kanninchen in einer Zoohandlung gehauft haben gelten die üblichen Gewährleistungsrechte. Wenn die Tiere beim Kauf krank waren, stellt dies einen Mangel dar.

Die Möglichkeit die Tiere zurückzugeben kommt tatsächlich kaum in Frage, wenn sie Ihnen bereits ans Herz gewachsen sind. Hier bleibt dann nur die Kaufpreisminderung. Fordern Sie einen Teil des Kaufpreises zurück.

Schadensersatz kommt - wenn überhaupt - nur in Frage, wenn Sie vom Kaufvertrag zurücktreten und damit auch die Tiere zurückgeben. Ob dann aber tatsächlich alle Kosten gegenüber dem Händler geltend gemacht werden können, hängt davon ab, ob sie Ihrer Schadensminderungspflicht nachgekommen sind, ob alle Kosten auch wirklich erforderlich waren.

Soweit Sie in der Zoohandlung - nachweislich - falsch beraten werden, z.B. wegen des benötigten Futters und hierdurch - nachweisbare - Schäden entstehen, besteht auch hier grundsätzlich eine Schadensersatzpflicht.

Ich hoffe, Ihnen mit meinen Ausführungen geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Susanne Ziegler
Rechtsanwältin, Witten
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