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Krank in einer Wiedereingliederung

| 06.10.2015 18:38 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Guten Tag,

ich befinde mich in einer Wiedereingliederungsmassnahme. Die Wiedereingliederung wurde ordentlich zwischen meinem Arbeitgeber (Behörde), Hausarzt und mir vereinbart.
Tägliche Arbeitsstunden, die gestaffelt bis zur Vollzeit ansteigen.
Während der gesamten sechswöchigen Wiedereingliederung gelte ich als krank geschrieben und die tägliche Arbeitszeit ist maximal, nicht minimal vereinbart worden.
Meine täglich geleistete Arbeitszeit wird durch eine automatische Zeiterfassung in der Behörde erfasst.

Nun konnte ich Freitag (Samstag und Sonntag regulär keine Arbeitszeit ), Montag und Dienstag nicht arbeiten, da es mir schlecht ging. Der Arbeitgeber wurde täglich zum Dienstbeginn über mein fernbleiben vom Dienst informiert.

Nun verlangt er einen Nachweis über meinen Krankenstand.

Meine Frage, muß ich nun trotz gültiger Krankschreibung der Wiedereingliederung eine weitere Krankschreibung abliefern ?

Eingrenzung vom Fragesteller
06.10.2015 | 18:43

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Während der Wiedereingliederung sind Sie, wie Sie bereits zutreffend ausgeführt haben, arbeitsunfähig. Sie schulden Ihrem Arbeitgeber daher auch nicht die vertraglich vereinbarte Arbeitsleistung. Dementsprechend besteht auch kein Entgeltanspruch. Das Wiedereingliederungsverhältnis ist ein Rechtsverhältnis eigener Art, wobei im Vordergrund Gesichtspunkte der Rehabilitation des Arbeitnehmers stehen.

Sie entscheiden, natürlich in Absprache mit dem behandelnden Arzt, ob Sie Ihre Arbeit verrichten können und in welchem Umfang. Nur wenn Sie länger als 7 Tage (arbeitsfreie Tage zählen mit!) der Arbeit fernbleiben, gilt die Wiedereingliederung als gescheitert.

Dies ist bei Ihnen jedoch nicht der Fall. Dass Sie arbeitsunfähig sind, liegt in der Natur der Wiedereingliederung, muss Ihrem Arbeitgeber also nicht nochmals nachgewiesen werden.

Selbstverständlich muss dieser aber wissen, ob Sie zur Arbeit erscheinen oder nicht. Auch hier haben Sie aber alles richtig gemacht, indem Sie dies täglich zu Dienstbeginn mitgeteilt haben.

Ihre Frage "muß ich nun trotz gültiger Krankschreibung der Wiedereingliederung eine weitere Krankschreibung abliefern ?" ist also mit einem klaren nein zu beantworten.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 06.10.2015 | 19:16

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