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'Krank-auf-Kind' nur stundenweise?


| 14.12.2017 22:47 |
Preis: 30,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Reinhard Otto



Im vorliegenden Fall erhielten wir einen Anruf aus der Kita unserer 5-jährigen Tochter, dass bei unserem Kind ein Lausbefall festgestellt wurde und wir das Kind aus der Kita abholen sollten. Zu dem Zeitpunkt hat meine Frau bereits 2 Stunden gearbeitet, dann das Kind abgeholt, zur Kinderärztin gebracht und anschließend zu der Oma gebracht, um es dort nach Dienstschluss wieder abzuholen.

Der AG meiner Frau argumentierte, dass die Abwesenheit von nur 3 Stunden nicht unter die "Krank-aufs-Kind"-Regelung falle und meine Frau sich für die Zeit 3 Überstunden nehmen muss.

Abgesehen von der mangelnden Dankbarkeit, sich nicht für den kompletten Tag krankschreiben zu lassen: Ist das rechtens?

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Guten Abend,

ich möchte Ihre Anfrage auf der Grundlage der dazu mitgeteilten Information wie folgt beantworten:

Sofern nicht tarif- oder arbeitsvertraglich wirksam ausgeschlossen, hat Ihre Frau gemäß § 616 BGB einen Anspruch auf die reguläre Vergütung, wenn sie "für eine verhältnismäßig nicht erhebliche Zeit durch einen in(ihrer) Person liegenden Grund ohne Verschulden an der Dienstleistung verhindert wird.

Der Begriff der "verhältnismäßig nicht erheblichen Zeit", vereinfacht gesagt "kurzen Zeit" ist von der Rechtsprechung nach oben hin begrenzt, nicht hingegen nach unten hin, so dass die Auffassung des AG Ihrer Frau nicht zutreffend ist.

Ihre Frau sollte gegen die Handlungsweise des AG entsprechend vorgehen.


Mit freundlichen Grüßen

Bewertung des Fragestellers 15.12.2017 | 00:37


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