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Kostenübernahme der Krankenkasse bei Komplikationen

| 29.06.2008 20:32 |
Preis: ***,00 € |

Medizinrecht


Beantwortet von


Ich habe eine Kostenübernahmeerklärung meiner Krankenkasse für eine Mammareduktionsplastik nach Begutachtung durch den Medizinischen Dienst. Wollte eine bessere Behandlung und habe die OP privat durchführen lassen, also alle Kosten selbst getragen. Nun gibt es Komplikationen (Wundheilungsstörung) mit denen mein Operateur nicht zurecht kommt. Muß meine Krankenkasse dafür aufkommen?
Niemand überweist mich momentan damit ich adäquate Hilfe finde und die psychische Belastung ist bald unterträglich, da auch noch ein Karzinom in der Gewebeprobe entdeckt wurde. In der Übernahme-Erklärung wurde keine Mindestentnahme-Menge ausgewiesen. Ich weiß, daß in der Regel von ca. 400-500 gr ausgegangen wird. Bei mir war es nur die Hälfte.

-- Einsatz geändert am 30.06.2008 12:08:27

30.06.2008 | 13:14

Antwort

von


(344)
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel: 0211/133981
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für die eingestellte Frage, die ich Ihnen aufgrund des geschilderten Sachverhalts gerne wie folgt beantworten möchte:

1.) Sofern der Arzt die Wundheilstörung durch eine falsche Behandlung verursacht hat und soweit Sie hierüber nicht aufgeklärt wurden, so hätte der Arzt die Kosten für die Nachbehandlung zu tragen.

2.) Im übrigen gilt: Nachbehandlungskosten einer außerhalb des Leistungskatalogs der gesetzlichen Krankenkasse durchgeführten Operation hat der Patient zunächst selbst zu tragen, es sei denn es existiert eine Zusatzversicherung.

Handelt es sich um eine sog. "unbedeutende Wundstörung" nach einer kosmetischen Operation, so kann dies als normaler postoperativer Verlauf angesehen werden. Dies hätte zur Folge, dass Sie die Kosten selber tragen müssten. In der Regel kommen die Krankenkassen den Versicherten auch nicht entgegen, da diesen bewusst werden muss, dass sie die Folgen für kosmetische Eingriffe auch selbst zu tragen haben.

Bei Ihnen könnte dies jedoch etwas anders aussehen. Denn zum einen haben Sie zunächst eine Zusage Ihrer Krankenkasse gehabt, hatten dann aber "nur" eine bessere Behandlung gewünscht, wobei hier die Ausgestaltung nicht bekannt ist. Darüber hinaus könnte nach Ihrer Darstellung auch ein Umstand gegeben sein, wonach es sich nicht mehr um eine "unbedeutende" Wundstörung handelt.

Sie sollten auf diese beiden Aspekte gegenüber Ihrer Krankenkasse in jedem Falle hinweisen. Ggf. liesse sich auch eine teilweise Übernahme der Kosten vereinbaren.

Ich hoffe, dass ich Ihnen eine erste Orientierung geben konnte. Für eine kostenlose Nachfrage stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung. Sollten Sie darüber hinaus auch eine Interessenvertretung wünschen, so empfehle ich eine Kontaktaufnahme per Mail.

Mit fruendlichen Grüßen

RA Jeremias Mameghani

Rechtsanwälte Vogt
Bolkerstr.69
40213 Düsseldorf
Tel. 0211/133981
Fax. 0211/324021


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