Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Kostenübernahme bei der Krankenkasse § 13 Abs. 3a SGB V

| 14.11.2019 15:49 |
Preis: 38,00 € |

Sozialrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Guten Tag,

ich hatte meiner Krankenkasse einen Antrag zur Kostenübernahme einer OP gesendet. Der Antrag ist am 10.10.19 bei der Krankenkasse eingegangen, dieses wurde mir mit Schreiben vom 11.10.19 bestätigt. Darin wurde mir mitgeteilt, dass dieses zur weiteren Beurteilung an den MDK weitergeleitet wurde. Die Entscheidung sollte mir bis zum 14.11.2019 spätestens mitgeteilt werden. Dieses wäre heute gewesen, ein Eingang ist allerdings nicht erfolgt.

Nach meinem Verständnis gilt damit gem. § 13 Abs. 3a SGB V der Antrag als fiktiv Genehmigt. Oder irre ich mich?

Wie wäre jetzt das weitere Vorgehen, schreibe ich meiner KK mit Bezug auf Fristablauf und teile mit das ich in Vorleistung gehe und bitte um anschließende Kostenerstattung, zusätzlich das mir dieses bestätigt wird?

Oder informiere ich die KK das sie in Verzug ist und setze eine Frist von, als Beispiel 1 Woche ansonsten gilt der Antrag als Genehmigt?

Oder einfach noch die jeweilige Entscheidung abwarten und je nach Ausgang auf den Fristablauf hinweisen?

Oder haben Sie einen anderen Vorschlag?

Vielen Dank und Viele Grüße

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Ihre Annahme ist unter Bezug auf § 13 Abs. 3a SGB V zutreffend. Der Medizinische Dienst hätte innerhalb der drei Wochen Stellung nehmen müssen.

Auf der sicheren Seite sind Sie auf die endgültige Entscheidung abzuwarten.

Wenn Sie in Vorleistung treten, werden Sie die Kosten geltend machen müssen. Das kann dann zu einem umfangreichen Verfahren führen. Das wäre natürlich in Anbetracht des Fristablaufs möglich; kann aber zu einem umfangreichen Verfahren führen.

Sie sollten daher die Krankenkasse zur Entscheidung auffordern und die Fristsetzung von einer Woche setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 17.11.2019 | 11:48

Guten Tag Frau True-Bohle,

vielen Dank für die schnelle Antwort.

Die Antwort der Krankenkasse hatte mich nun am 15.11.19 schriftlich erreicht. Also einen Tag nach der Frist von 5 Wochen.
Mein Antrag wurde leider abgelehnt. Habe ich das dementsprechend richtig verstanden, dass die Kasse in Verzug ist, obwohl es sich nur um 1 Tag handelt? Die Kasse sagte das der Brief am 11.11.19 versendet wurde, die Stempel auf dem Briefumschlag sind allerdings von 2 Tagen später.

Bei meinem Widerspruch könnte ich mich ja dementsprechend nur darauf beziehen ohne eine ausführliche Begründung.

Danke für Ihre Rückantwort.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 17.11.2019 | 12:01

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ist richtig. Auch der eine Tag reicht.

Wichtig ist der Poststempel als Nachweis:

Denn ein Verwaltungsakt, der im Inland durch gewöhnlichen Brief übermittelt wird, gilt am dritten Tag nach der Aufgabe zur Post als bekanntgegeben.

Dann wird auch diese Zustellfiktion nicht mehr rechtzeitig gewesen sein.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin

Sylvia True-Bohle

Bewertung des Fragestellers 17.11.2019 | 12:09

Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Unglaubliche schnelle und freundliche Antwort, die Auskunft hat mir sehr weitergeholfen. "